Maybe forever?

Home

Startseite
Über mich
Gästebuch
Gedichte
Kontakt
Archiv
Abonnieren
Links
Link me
TH-Konzert in Mannheim

Other Storys

Kurzgeschichten
Jubi - Storys
Toms Tagebuch

Maybe...forever?

Zur Story
Prolog
Kapis 1-99
Kapis 100-150
Kapis 150-151
Kapis 152-153
Kapis 154-155
Kapis 156-157
Kapis 158-159
Kapis 160-161
Kapis 162-163
Kapis 164-165
Kapis 166-167
Kapis 168-169
Kapis 170-171
Kapis 172-173
Kapis 174-175
Kapis 176-177
Kapis 178-179
Kapis 180-181
Kapis 182-183
Kapis 184-185
Kapis 186-187
Kapis 188-189
Kapis 190-191
Kapis 192-193
Kapis 194-195
Kapis 196-197
Kapis 198-199
Kapis 200-201
Kapis 202-203
Kapis 204-205
Kapis 206-207
Kapis 208-209
Kapi 210

Credits

Design
Code
Host


Kapitel 210

Die nächsten Tage verliefen relativ rasch. Wir begannen uns um die Vorbereitungen der Party zu kümmern, gingen einkaufen und planten hier und da schon diverse Kleinigkeiten. Zwar waren es noch gute drei Wochen bis zum Geburtstag von Bill und Tom, aber die Zeit, in der sie jetzt weg waren, mussten wir ausnutzen. Also wurden Sachen eingekauft, eine Location ausgesucht und Geschenke besorgt. Selbstredend ließen auch Siemone und Gordon es sich nicht nehmen, das Ein oder Andere mitzuhelfen. Immerhin ging es um den achtzehnten Geburtstag ihrer Stief – beziehungsweise leiblichen Söhne. Außerdem ersetzte es andere Hilfe. Auf Grund meiner Schwangerschaft war ich nicht mehr so wirklich in der Lage all zu viel zu helfen. Nebenbei begannen wir auch noch das Nötigste für das Baby zu richten. Denn es sollten ja schon ein paar Sachen da sein, wenn es auf die Welt kommen würde. Das einzige Problem war nur, dass wir ja nicht wussten, ob es ein Junge oder ein Mädchen werden würde. Aber da unsere Eltern den Tick hatten, nichts wegschmeißen zu können, waren die Klamotten das kleinste Problem. Wobei Tom und ich eigentlich nicht wollten, dass unser Kind unsere alten Klamotten auftragen musste. Also würde es für den Anfang okay sein, aber früher oder später würden wir noch neue Klamotten kaufen gehen.

Momentan lag ich auf meinem Bett und dachte nach. In meinem Bauch machte mein Baby Party, zumindest fühlte es sich so an. Ich musste lächeln. Hoffentlich würde das Kind Toms Augen haben. Und sein Lächeln. Ich würde es mir wünschen. Allerdings, wenn es nach Tom ginge, würde es eher nach mir kommen. Man durfte also gespannt sein, welche Seite sich mehr durchgesetzt hatte. Auch über einen Namen machte ich mir Gedanken. Tom hatte diese Entscheidung mir überlassen. Auf jeden Fall sollte es den Nachname von seinem Papa bekommen, darin waren wir uns einig. Also musste ich etwas finden, das gut zu ,,Kaulitz“ klang. Aber noch hatte ich Zeit.
Es klopfte. ,,Herein!“, rief ich, ohne meinen Blick von der Zimmerdecke zu nehmen. So sah ich die Person, die mein Zimmer betrat, auch nicht. Ich merkte lediglich, wie sich meine Matratze noch ein wenig mehr senkte. ,,Alles in Ordnung, Anna?“, fragte die Person. Ich sah meine beste Freundin an und nickte lächelnd. ,,Nur mein Bauchinhalt macht mir zu schaffen“, grinste ich sie an.
,,Darf ich denn mal?“, erkundigte sie sich fast schüchtern.
,,Klar.“ Vorsichtig legte Juli ihre Hand auf meinen Bauch. ,,Der macht ja ganz schön Rambazamba da drin“, stellte sie fest. Ich seufzte. ,,Ja leider.“ Doch dann grinste ich. ,,Aber wenigstens geht’s ihm gut.“
,,Du hast Angst wegen der Sache in der Disco damals. Beziehungsweise wegen den Folgen.“ Es war eher eine Feststellung, statt einer Frage. Ich nickte. ,,Zwar hab ich da auch schon lang und breit mit Tom drüber geredet. Aber die Angst geht nicht weg.“ Meine Stimme klang seltsam weinerlich in meinen Ohren. So als würde ich gleich losheulen, doch das tat ich nicht. Juli zog mich hoch, so dass ich saß, und schlang ihre Arme um mich. Ich erwiderte die Umarmung. ,,Ihm wird nichts passieren, Anna. Das verspreche ich dir“, flüsterte sie. Ich nickte leicht an ihrer Schulter. Auch wenn ich tief in mir wusste, dass auf diese Dinge keiner von uns Einfluss haben würde. ,,Und versuche mal nicht mehr so viel nachzudenken“, meinte Juli noch. Wieder nickte ich, sah sie dieses mal jedoch an. Juli lächelte. ,,Na also, geht doch.“
,,Danke.“ Ich flüsterte fast. Noch einmal wurde ich fest von ihr gedrückt. ,,Ist doch selbstverständlich. Irgendjemand muss Tom doch ersetzen.“ Sie lachte. Beschämt senkte ich den Kopf. ,,Ich habe euch in den letzten Wochen ziemlich vernachlässigt, oder?“, murmelte ich halblaut.
,,Ach, Anna. Das ist schon okay. Wir verstehen ja, dass Tom und du eure Zeit braucht“ versuchte Juli mir mein schlechtes Gewissen auszureden. ,,Das ist schon in Ordnung.“
,,Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen. Und ich glaube, für Bill war das auch nicht so leicht, oder?“ Unsicher sah ich meine beste Freundin an.
,,Na ja, sagen wir’s so…er war schon glücklicher“, gab Juli zu.
,,…weil Tom mehr Zeit für ihn hatte“, beendete ich ihren Gedanken. ,,Ach, Scheiße!“
,,Komm, Anna, er hätte auch was sagen können. Und ich bin mir fast sicher, nein, ich weiß, dass er mit Tom darüber geredet hat, oder reden wird. Jetzt, wo sie weg sind. Die beiden bekommen das schon auf die Reihe, das weißt du doch“, beruhigte Juli mich. Ich nickte. ,,Na also. Und jetzt hör auf mit Trübsal blasen! Lass uns lieber was unternehmen!“ Das war Juli. Immer auf Unterhaltungsprogramm aus….na ja, meistens.







Gratis bloggen bei
myblog.de