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Kapitel 204

Zu meinem Unglück musste ich feststellen, dass es gar nicht so leicht war mit solch einem dicken Bauch zu schwimmen. Auch wenn das Wasser das Gewicht aufhob, die Bewegungen musste ich trotzdem machen. Deshalb schwamm ich bereits nach wenigen Minuten an den Rand und setzte mich auf die Treppenstufen, die in das Becken hineinführten. Belustigt sah ich meinen Freundinnen zu, die gerade versuchten sich gegenseitig unterzutauchen. Lea wurde am Wenigstens getunkt, da sie die Größte war und Juli und Kathi es so schwerer hatten, sie unter Wasser zu bekommen. Ich sah ihnen noch ein Weilchen zu, dann ließ ich meinen Blick weiterschweifen. Es waren viele kleine Kinder hier, aber auch Jugendliche und Erwachsene. Hier und da warfen die Leute mir seltsame Blicke zu, wegen meinem dicken Bauch. Na ja, was sollte ich machen?
Endlich schien meinen Freundinnen auch mal eingefallen sein, dass ich noch mit dabei war, denn sie schwammen zu mir und leisteten mir Gesellschaft. ,,Na, alles klar bei dir?“, grinste Juli mich an. Ich nickte und grinste zurück.
,,Wollen wir uns wieder an den Platz legen?“, fragte Kathi. Wir nickten und machten uns langsam auf den Weg.
,,Wisst ihr was, Mädels?“, meinte Lea. ,,Anna ist mir eindeutig zu trocken.“ Ich konnte ihr Grinsen deutlich heraushören. Ein klein wenig ängstlich wartete ich ab, was nun passieren würde. Ich rechnete mit allem. Das Einzige, was ich hoffte, war dass sie mich nicht ins Wasser schmissen. Wegen dem Kind. Aber so doof waren die drei ja auch wieder nicht. Nass wurde ich aber trotzdem, da ich auf einmal von drei triefenden Mädchen umarmt wurde. ,,Ah, lasst das!“, schrie ich auf. ,,Ihr spinnt doch! Das ist kalt!“ Ich musste lachen. Auch Juli, Kathi und Lea lachten. Verzweifelt versuchte ich, mich aus der Umklammerung meiner Freundinnen zu befreien – vergeblich, wie ich feststellen musste. ,,Könntet ihr mich mal bitte loslassen?“, bat ich. ,,Ich würde gerne zum Platz zurück.“ Juli, Kathi und Lea sahen sich zweifelnd an, doch endlich lockerten sie ihren Griff und wir konnten wieder an unseren Platz.
,,Mann, ihr seid doch bescheuert“, meckerte ich und ließ mich auf meinem Handtuch nieder. ,,Och, Annalein, nicht weinen“, neckte Juli mich und strich mir über die Wange wie einem Kleinkind.
,,Pf“, machte ich nur und drehte mich demonstrativ weg. Doch dann mussten wir alle losprusten. ,,Ihr seid so doof“, lachte ich und schlug Juli, die neben mir saß, leicht gegen die Schulter. Lea ließ sich auf den Rücken fallen und starrte in den Himmel. Wir taten es ihr gleich. Vor allem mein Rücken beschwerte sich immer öfter über das zusätzliche Gewicht in meinem Bauch.
,,Was machen wir eigentlich am Achtzehnten von Bill und Tom?“, fragte Lea plötzlich.
Das war eine gute Frage. Immerhin war es in knapp drei Wochen soweit. Kurz nachdem die Jungs wiederkommen würden. ,,Weiß nicht“, meinte ich. ,,Aber es sollte schon was Größeres sein.“
,,Ja, auf jeden Fall“, stimmte Juli mir zu. ,,Immerhin werden die beiden volljährig.“
,,Na ja, können wir uns ja noch überlegen. Ich hab ehrlich gesagt gerade keine Lust darüber nachzudenken“, gab ich zu. In dem Moment klingelte mein Handy. Ich sah auf das Display und nahm ab. ,,Hey mein Schatz“, freute ich mich.
,,Na, Kleine. Alles klar bei euch?“, fragte Tom lieb.
,,Natürlich“, meinte ich. ,,Warte, ich mach mal auf Lautsprecher, okay?“
,,Ja, mach ruhig“, meinte Tom und ich drückte den besagten Knopf. ,,Hey Mädels“, hörte man Tom gleich darauf sagen, ,,was macht ihr grad so?“
,,Wir sind im Schwimmbad“, antwortete Juli.
,,Habt ihr’s gut. Wir zerfließen gleich in diesem Auto“, stöhnte Tom. Er klang leicht genervt, was ich ihm aber nicht verübeln konnte.
,,Ihr armen“, sagte Lea ironisch. Wir Mädels sahen uns an und musste mit einem mal alle loslachen.
,,Habt ihr irgendwas genommen oder so?“, fragte Tom vorsichtig. Doch er bekam keine Antwort, da keine von uns ein Wort herausbrachte.
Endlich hatten wir uns wieder beruhigt. ,,Nein, haben wir nicht, Tom“, beruhigte Kathi ihn. ,,Wir hatten es nur vorher mal kurz davon, ob ihr Mitleid verdient habt, weil ihr in dem heißen, stickigen Auto sitzen müsst.“ Wir grinsten.
,,Also, da bitte ich drum“, empörte sich Tom und ich konnte sein Grinsen schon durch das Telefon hindurch erahnen.
,,Sag mal, was machen eigentlich die anderen vier?“, fragte ich. ,,Es ist so seltsam still bei dir.“
,,Die pennen alle. Diese Schlafmützen“, beschwerte sich Tom.
,,Als ob du normalerweise besser wärst“, lachte Juli.
,,Na ja, ich muss dann auch mal wieder aufhören und die vier Chaoten wecken, wir sind gleich da. Bis morgen ihr vier“, verabschiedete er sich.
,,Bis morgen, Tom“, kam es von Juli, Kathi und Lea, welche noch hinzufügte: ,,Und grüß die vier Schlafmützen von uns.“
,,Mach ich“, versprach Tom. Dann schaltete ich den Lautsprecher aus und hielt das Handy wieder an mein Ohr.
,,Mach’s gut, Kleine“, verabschiedete Tom sich zärtlich. ,,Ich liebe dich.“
,,Ich liebe dich auch, Tom“, entgegnete ich. ,,Ich vermiss dich“, fügte ich noch leise hinzu.
,,Ich dich auch, Süße.“ Dann schickte er mir noch einen Kuss durch die Leitung und legte auf. Auch ich beendete das Telefonat meinerseits und widmete meine Aufmerksamkeit wieder meinen Freundinnen.

Kapitel 205

,,Kommt jemand mit Eis essen?“, fragte ich in die Runde. Alle bejahten. Also machten wir uns auf den Weg zu dem kleinen Kiosk und stellten uns dort in die Schlange. Hinter uns tuschelten zwei kleine Mädchen wegen meinem Bauch. Ich musste leicht grinsen, auch wenn es mir unangenehm war. Juli bemerkte das wohl, denn sie legte sofort einen Arm um meine Schulter. Dankbar lehnte ich meinen Kopf an ihrer Schulter ab. ,,Mann, die sollen sich mal beeilen da vorne“, murrte ich. ,,Meine Füße tun weh, ich will mich hinsetzen.“
,,Dann tu das, Maus. Wir kommen dann“, meinte Juli. ,,Was willst du für ein Eis?“
,,Irgendeins. Ist mir egal“, antwortete ich und machte mich auf die Suche nach einem freien Stuhl. Als ich einen gefunden hatte, sah ich mich ein bisschen um. An einem der anderen Tische saß eine Gruppe von vier Jungs, so ungefähr in unserem Alter. Sonst nur Familien und ältere Leute. Fünf Minuten später stießen auch meine Freundinnen wieder zu mir. ,,Hier bitte“, sagte Juli und hielt mir ein Cornetto Erdbeere unter die Nase. ,,Ist das okay?“
,,Perfekt“, grinste ich. ,,Woher wusstest du, dass ich das liebe?“
,,Erstens kenne ich dich lange genug. Und außerdem ist es auch mein Lieblingseis.“ Sie grinste ebenfalls.
,,Wie heißt es so schön: Wenn ich nur so begehrt wär’, wie Cornetto Erdbeer“, grinste Kathi. Wir mussten lachen. Dann holten meine Freundinnen sich noch jede einen Stuhl und wir genossen unser Eis. Allerdings entgingen mir die Blicke nicht, die die vier Jungs uns zuwarfen. ,,Hey Mädels“, meinte ich flüsternd, ,,die vier Jungs da drüben schauen uns die ganze Zeit so komisch an.“ Nun blickten auch Kathi, Juli und Lea auf. Die Jungs grinsten uns an, doch wir verdrehten nur die Augen und wandten uns ab. Das waren solche Möchtegern-Checker. Wie ich sie hasste! Okay, in den Medien war mein Freund genau so, aber bei dem wusste ich, dass er jedes Mal, wenn er Zuhause war, nicht mehr so war.
Wir aßen schnell unser Eis fertig und machten uns auf den Rückweg zu unserem Platz. ,,Oh Mann, ich könnte auf der Stelle umfallen“, stöhnte ich geschafft. ,,So ein Kind im Bauch ist anstrengender, als man denkt.“
,,Du arme. Aber es ist ja bald geschafft, oder?“, erkundigte sich Lea. Ich nickte. ,,In drei oder vier Wochen müsste es soweit sein. Wenn der Wurm da drin sich an den Zeitplan hält.“ Wir lachten.
,,Hoffen wir’s mal. Sonst kommt das Baby, während die Jungs noch unterwegs sind“, bemerkte Juli nachdenklich. Das war mir noch gar nicht dazu eingefallen, aber sie hatte Recht. Und ich wollte so gern, dass Tom bei mir war, wenn unser Kind auf die Welt kam. Und er wünschte es sich ebenso. ,,Also, du hast es gehört“, sagte ich zu meinem Bauch. ,,Halte dich bloß an den Zeitplan. Sonst ist dein Papa sehr traurig.“ Wir grinsten.
,,Oh, schaut mal, wer da kommt“, meinte Kathi plötzlich und zeigte in Richtung Kiosk.
,,Ach du Scheiße“, murmelte ich halblaut. ,,Die wollen doch nicht etwa zu uns?“
,,Sieht ganz so aus“, nickte Lea. Ich sah zu meinen Freundinnen, allen war dasselbe Unwohlsein ins Gesicht geschrieben. Nicht nur, dass diese Jungs absolut unsere Typen waren und total unsympathisch, nein. Zudem waren wir ja alle vergeben. Zugeben war aber nicht möglich, wegen der Bekanntheit unserer Freunde. Da mussten wir jetzt wohl durch. Schnell versuchten wir alle einen halbwegs freundlichen Ausdruck in unsere Gesichter zu quetschen und dann waren sie auch schon da.







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