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Kapitel 202

Die Fahrt verlief schweigend. Keiner wusste so recht, was er sagen sollte. Ich spürte, wie Tom vorsichtig nach meiner Hand griff. Die ganze Zeit im Auto saßen wir nur ruhig nebeneinander, fast ohne uns zu berühren. Als Tom nun nach meiner Hand griff, kuschelte ich mich unbewusst etwas näher an ihn. Er sah mich an und lächelte sanft. Doch ich schaffte es nicht, es ihm gleich zu tun. Nach lächeln war mir momentan wirklich nicht zumute. Stattdessen schloss ich die Augen. Nur um sie gleich wieder zu öffnen. Wir waren beim Arzt angekommen.

Angespannt lag ich auf der Liege und beobachtete den Arzt, der mit dem Ultraschallgerät auf meinem Bauch herumfuhr. Tom saß neben mir und hielt meine Hand. Schließlich beendete der Arzt seine Kontrolle. Stumm gab er mir ein Tuch, um meinen Bauch abzuwischen. ,,Also mit dem Baby ist alles okay“, informierte er uns endlich. Tom und ich atmeten erleichtert aus. ,,Die Frage ist eher, wie es dir geht.“ Erwartungsvoll sah er mich an. ,,A…also körperlich geht’s mir gut“, stammelte ich.
,,Und wie geht’s dir psychisch?“, fragte der Arzt ruhig.
,,Na ja…ehrlich gesagt, nicht so besonders“, gab ich zögernd zu. Dr. Gruber, der Arzt, nickte. ,,Es ist zu überlegen, ob es gut für dich wäre, eine Therapie zu machen“, meinte er. Ich schüttelte energisch den Kopf. ,,Ich bekomme das auch so hin, wirklich. Außerdem einen besseren Therapeuten als meinen Freund oder meine Freunde finden ich nicht.“
,,Okay.“ Der Arzt lächelte. ,,Dann bleibt mir nichts anderes übrig, als euch viel Glück zu wünschen.“ Tom und ich standen auf und schüttelten dem Arzt die Hand. ,,Vielen Dank. Tschüss“, verabschiedeten wir uns und gingen hinaus.
,,So, wir können“, meinte Tom und schreckte so Bill und Juli auf, die im Wartezimmer saßen und sich gerade küssten.
,,Und? Ist alles in Ordnung?“, fragte Juli sofort. Tom und ich nickten. ,,Körperlich geht es mir gut und das Baby hat auch nichts abbekommen“, erzählte ich. Auf den Gesichtern meiner zwei besten Freunde machte sich ein erleichterter Ausdruck breit. ,,Gehen wir Heim?“, fragte Bill. Den ursprünglichen Plan, noch ins Kino zu gehen, hatten wir über Bord geworfen. Juli, Tom und ich nickten nur. ,,Wir müssen auch noch Lea und Andi anrufen“, erinnerte Juli und. Schweigend verließen wir das Wartezimmer, verabschiedeten uns von Dr. Gruber und machten uns, wieder schweigend, auf den Heimweg.

Bill und Tom griffen, zu Hause angekommen, als erstes zum Telefon, während Juli und ich uns ins Wohnzimmer setzten. Ich stand immer noch ein wenig unter Schock. Stumm starrte ich vor mich hin. ,,Anna?“, fragte Juli leise. Ich zu ihr. ,,Ach Maus, komm mal her“, meinte sie und nahm mich in den Arm. Ich erwiderte die Umarmung. Wir sagten nichts, hielten uns einfach nur fest im Arm. Wieder spürte ich Tränen in mir aufsteigen. ,,Juli, ich hab Angst“, wisperte ich leise. Sofort verstärkte sich der Druck von Julis Armen um meinen Oberkörper.
,,Du brauchst keine Angst mehr zu haben, Anna“, versuchte sie mich zu beruhigen. ,,Die Kerle sind im Gefängnis. Und da kommen sie so schnell bestimmt nicht mehr raus.“ Ich nickte leicht. ,,Und wir helfen dir, das zu schaffen und damit fertig zu werden. Wir alle.“ Wieder nickte ich. Dann drückte ich Juli noch einmal fest an mich und ließ sie dann los. Wir sahen uns an. ,,Ich hab dich lieb, Maus“, sagte ich flüsternd.
,,Ich dich auch“, erwiderte sie und drückte mir einen Kuss auf die Wange.
,,Darf man stören?“ kam es von der Tür aus. Juli, die mit dem Rücken zu ihr saß, drehte sich um. ,,Klar.“ Sofort ließen Bill und Tom sich neben uns auf dem Sofa nieder. Tom legte von hinten seine Arme um mich. Ich schielte zu ihm hoch und lächelte ihn an. Er erwiderte es. ,,Wie geht es dir, Kleine?“, fragte er leise. Ich zuckte mit den Schultern. ,,Geht schon. So lange ihr da seid, ist es in Ordnung. Aber lasst mich bloß nicht alleine.“
,,Machen wir nicht, versprochen“, wisperte er leise und drückte mir einen Kuss auf die Schläfe.
,,Wir sollen dir übrigens schöne Grüße von Andi und Lea sagen“, meinte Bill. ,,Und sie freuen sich, dass alles okay ist.“ Er lächelte. Ich lächelte zurück. ,,Danke.“

Kapitel 203

Am nächsten Morgen war wieder einmal großes Verabschieden angesagt. Es fiel mir fast so schwer wie noch nie, die Jungs gehen zu lassen. Zudem war ich immer noch traurig, dass ich nicht mitkonnte. Aber es wäre wirklich nicht das Richtige für das Baby gewesen. ,,Wenn irgendwas mit unserem Würmchen ist, rufst du sofort an, ja?“, fragte Tom mich bestimmt schon zum zehnten Mal.
,,Ja, Tom, mach ich“, antwortete ich, amüsiert über das Verhalten meines Freundes. ,,Und jetzt geh endlich. Die warten alle auf dich.“
,,Ist ja gut. Bis in zwei Woche, Kleine. Ich liebe dich“, flüsterte er bevor er noch ein letztes Mal seine Lippen auf meine legte und sie lang und fest darauf presste.
,,Tom! Verdammt, jetzt komm endlich!“, rief Georg aus dem Auto heraus. Langsam lösten sich unsere Lippen und Tom machte sich auf den Weg zum Van. Zögernd stieg er ein. Noch einmal sah er zu mir. Ich formte mit den Lippen ein ,,Ich liebe dich auch“ und lächelte. Dann zog Tom die Tür zu und die Jungs fuhren los.
,,Und was machen wir vier Hübschen jetzt?“, fragte Juli grinsend, als der Wagen außer Sichtweite war.
,,Keine Ahnung, aber über das ,Hübsch’ reden wir noch mal“, entgegnete Lea lachend.
,,Nix da! Du bist hübsch und damit basta!“, meinte ich nur.
,,Wir könnten schwimmen gehen“, schlug Kathi vor. ,,Bei der Bombenhitze.“ Juli, Lea und ich sahen uns an und nickten.

Eine Stunde später fläzten wir vier uns in unseren Bikinis auf der Wiese des städtischen Freibades. ,,Ach ist das schön“, seufzte Kathi. Wir anderen brummten nur zustimmend. Wir lagen im Halbschatten eines Baumes und sonnten uns.
,,Die Jungs können einem ja fast schon leid tun. Bei der Hitze in ihrem Van sitzen ist sicher nicht das Angenehmste“, meinte Juli.
,,Sie sind doch selber Schuld“, grinste Lea. ,,Von daher hab ich auch kein Mitleid mit ihnen.“
,,Boah, bist du fies“, bemerkte ich, doch ich konnte mir ein Grinsen nicht unterdrücken.
,,Was denn? Ist doch so“, gab Kathi Lea Recht.
,,Kommt jemand mit ins Wasser?“, fragte Juli, nachdem wir einige Minuten geschwiegen hatten.
,,Ich“, meldete ich mich sofort und stand mühselig auf. Lea und Kathi folgten unserem Beispiel ebenfalls und so schlenderten wir gemächlich zum Becken.







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