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Kapitel 198

,,Willst du nicht lieber ins Bett gehen?“, fragte Gustav mich plötzlich. Ich schüttelte energisch den Kopf. ,,Nö, keine Lust.“
,,Na dann viel Spaß, Tom“, lachte Georg.
,,Was hab ich denn jetzt damit zu tun?“, fragte mein Freund.
,,Sollte Anna jetzt hier einschlafen, muss sie irgendwie hoch in ihr Bett kommen. Und so wie ich sie kenne, bekommst du sie so leicht nicht mehr wach. Und sie hoch tragen mit dem Baby. Das ist ordentlich Gewicht.“ Georg grinste.
,,Arschloch!“, lachte ich und warf ihm ein Kissen ins Gesicht. Er lachte nur.
Tom gab mir einen Kuss auf die Wange. ,,Du kannst ruhig hier einschlafen“, flüsterte er in mein Ohr. ,,Ich bekomme dich da schon irgendwie hoch. Zur Not schlafen wir beide hier unten.“ Ich drehte mich so, dass ich ihn ansehen konnte und lächelte. Wir küssten uns.
,,Tja, Georg, das scheint Tom nicht zu stören“, bemerkte Bill.
,,Er muss es wissen“, meinte Georg schulterzuckend.
,,Ja, eben. Und ich weiß es auch“, entgegnete Tom. Ich sah zu Kathi, die ebenso genervt aussah wie ich. Wir grinsten uns kurz an. Dann schloss ich die Augen und kuschelte mich an Tom. Er schlang seine Arme eng um mich und küsste mich leicht auf die Haare. Ich hörte das Stimmengewirr meiner Freunde und spürte Toms Oberkörper sich leicht heben und senken. Durch diese Mischung fiel ich irgendwann in einen tiefen, traumlosen Schlaf.

Eine hektische Bewegung ließ mich aufschrecken. ,,Tom?“, fragte ich mit müder Stimme, während meine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnten.
,,Anna? Hab ich dich geweckt? Das tut mir Leid.“
,,Nein, hast du nicht. Aber jetzt komm endlich zu mir ins Bett.“ Auch wenn ich ihn nicht sehen konnte – ich wusste, dass mein Freund grinste. ,,Wieso sind wir eigentlich noch im Wohnzimmer?“, fragte ich verwundert.
,,Weil ich dich da nicht hätte hoch tragen können und dich aber nicht wecken wollte“, erklärte Tom und schlüpfte nun endlich zu mir unter die Decke. Sofort wurde ich von ihm in den Arm genommen. ,,Seit wann bist du eigentlich so ein Kuscheltyp?“, fragte ich grinsend.
,,Passt dir das etwa nicht?“ Erstaunt lockerte Tom seinen Griff und sah mich an.
,,Doch, ich find das schön. Aber es hat mich halt gewundert.“
,,Ganz ehrlich? Mich auch.“ Tom lachte kurz. ,,Ich weiß nicht. Früher war ich wirklich kein Kuschel- und schon gar kein Beziehungstyp. Und es ist nicht nur Bill vorsichtiger geworden in solchen Sachen. Ich bin das genau so. Und so gesehen find ich es auch unglaublich toll, dass ich dich schon so am Anfang kennen gelernt habe. Wenn ich mir überlege, was jetzt los wäre…“
,,Stimmt“, gab ich ihm Recht. Tom drehte seinen Kopf zu mir. Da wir so eng beieinander lagen, streifte seine Nase dabei meine Wange. Ich musste lächeln und sah Tom ebenfalls an. Seine Lippen umspielte ein sanftes Lächeln. ,,Ich liebe dich“, hauchte er leise.
,,Ich liebe dich auch.“ Unsere Augen wanderten über das Gesicht des jeweils Anderen. Und als ich für einen winzigen Moment meine Augen schloss, spürte ich im nächsten Moment Toms Lippen, wie sie sich sanft auf meine legten. Liebevoll erwiderte ich den Kuss. Ein ganzer Haufen an Glücksgefühlen durchströmte mich. Dieser Kuss war so sanft und vorsichtig, als wäre es unser erster.
Langsam löste Tom sich wieder von mir. Meine Augen ließ ich trotzdem noch einen Moment geschlossen. Als ich sie dann wieder öffnete, sah ich in Toms lächelndes Gesicht. ,,Schlaf gut, mein kleiner Engel“, wisperte er und küsste mich noch einmal kurz. Glücklich kuschelte ich mich näher an ihn und schlief mit einem Lächeln auf den Lippen ein.

Kapitel 199

Die nächsten paar Tage und Wochen genoss ich sehr und als die Jungs Anfang August wieder weg mussten, fühlte ich mich, als wäre es unsere erste Trennung. Toms und meine Verabschiedung fing schon am Vorabend im Bett an. ,,Ich werde dich vermissen, Kleine“, wisperte Tom.
,,Ich dich auch, Tom. Aber es sind ja nur drei Wochen.“
,,Trotzdem. Ich finde, wir waren wirklich genug getrennt die letzten Monate.“ Ich wollte gerade etwas erwidern, als Tom weiter sprach. ,,Ich weiß, ich weiß, ich bin selber Schuld. Das bestreite ich ja auch gar nicht. Aber, Mann, ich hab gerade einfach kein Bock“, meinte Tom. ,,Auch wegen dem Baby.“ Er streichelte sanft meinen Bauch.
,,Du überstehst das schon, Schatz“, versicherte ich ihm. ,,Und wenn irgendwas ist, ruf ich sofort an.“ Toms Antwort war ein sanfter Kuss.
,,Wann fahrt ihr denn Morgen los?“, fragte ich.
,,Um eins oder so.“ Ich nickte nur.

Morgens um zehn am Tag darauf wurde bei uns plötzlich die Tür aufgerissen. ,,Ihr fahrt erst morgen weg“, informierte Juli uns. Sofort sahen wir auf und sahen in die grinsenden Gesichter von Bill und Juli. ,,Wie jetzt?“, fragte Tom noch leicht schlaftrunken.
,,David ist irgendwas dazwischen gekommen. Und darum können wir erst morgen fahren“, erklärte Bill.
Auf Toms Gesicht machte sich ein Lächeln breit. ,,Und was machen wir dann heute?“, fragte er voller Tatendrang.
,,Shoppen!“, riefen Bill und Juli begeistert.
,,Muss das sein?“, stöhnte Tom deutlich unbegeisterter als sein Zwillingsbruder und dessen Freundin.
,,Och bitte, Schatz“, bat ich und sah ihn bittend an. Tom seufzte und sah uns der Reihe nach an. ,,Na gut. Ihr drei lasst ja eh nicht locker“, gab er schließlich seufzend nach. Bill, Juli und ich grinsten. Kurz küsste ich meinen Freund.
,,Na, dann mal raus aus den Federn“, kommandierte Bill.
,,Oller Sklaventreiber“, grummelte Tom, aber wir standen auf.
Zwei Stunden später waren wir auf dem Weg zur Bushaltestelle. Bill und Tom waren zwar vermummt, aber nicht unkenntlich. Wir hofften einfach, dass wir Ruhe haben würden.
In der Stadt bummelten wir herum, ohne wirklich präzise nach Dingen zu schauen oder in Läden zu gehen. Doch nach einer Weile packte Juli und mich der Shopping-Wahn. Ohne Rücksicht auf Verluste schleppten wir die Jungs von einem Laden in den anderen. Als wir an einem Kiosk vorbei kamen, blieb Bill plötzlich ruckartig stehen. ,,Komm, Bill“, forderte seine Freundin ihn auf. Doch der reagierte nicht. ,,Was ist denn los, Bill?“, fragte nun auch Tom.
,,Das da“, stammelte Bill und zeigte auf das Titelblatt einer gewissen Klatschzeitung.
,,Nein“, jammerte ich, ,,das darf nicht wahr sein!“ Verzweifelt sah ich zu Tom. Auch seine Gesichtsfarbe glich eher einer Wand, als einem gesunden Jungendlichen. Juli ging hin und kaufte eine Zeitung. Sie war die Einzige von uns, die nicht sofort erkannt werden würde. Jetzt fiel mir auch die Situation wieder ein: mein Geburtstag. Der Spaziergang von Tom und mir. Auf der Bank. Daher war das Foto, das nun groß und gut erkennbar auf dem Titel der BILD prangte. ,,Dann wissen wir ja, wer heute Abend bei uns anruft“, meinte Juli säuerlich und verstaute die Zeitung in ihrer Umhängetasche. Geknickt liefen wir weiter.
Doch bald hatten wir alle mehr oder weniger erfolgreich das Bild aus unseren Gedanken verbannt und hatten wieder unseren Spaß. Wir alberten herum und schlenderten von einem Geschäft in das nächste.
Ich sah mich immer mal wieder verstohlen nach Geburtstagsgeschenken für Bill und Tom um. Mit einem Blick auf Juli sah ich, dass sie das Gleiche tat. Wir grinsten uns an. Sie formte mit den Lippen ein ,,Nächste Woche“ und ich nickte lächelnd.
,,Was wollt ihr nächste Woche machen, wenn wir weg sind?“, fragten Bill und Tom neugierig.
,,Nichts“, antworteten Juli und ich. Hoffentlich würden sich die Twins mit dieser Antwort zufrieden geben. Das taten sie natürlich nicht. Aber Juli und ich stellten einfach auf Durchzug und irgendwann gaben die Jungs dann auch wieder Ruhe. Ich musste leicht grinsen. Das war mal wieder typisch Bill und Tom: den eigenen Geburtstag vergessen! Na ja, einen Vorteil hatte es ja: wir könnten ohne Probleme vorbereiten.







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