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Kapitel 190

Fünf Minuten später machten wir uns auf den Weg. Erst liefen wir eine Weile einfach geradeaus, weg vom Hause Kaulitz. ,,Und, Anna, wie fühlt man sich so mit achtzehn?“, fragte Lea lachend.
,,Super“, lachte ich. ,,Total anders.“ Letzteres meinte ich natürlich ironisch. Wir lachten. So ging wir eine Weile weiter, bis wir irgendwann auf eine Wiese abbogen. ,,Lasst uns da drüben hinsetzen. Da, auf den Baumstamm“, schlug Juli vor und wir stimmten zu. Ich zog meine Schuhe aus und lehnte mich an den Stamm. ,,Leute, das tut gut.“
,,Was?“, fragte Kathi.
,,Hier mit euch zu sein. Wir machen das viel zu selten, finde ich. Einfach mal zu viert irgendwas unternehmen“, erklärte ich.
,,Stimmt“, kam es im Chor aus drei Mündern. Ein Grinsen konnten wir uns nicht verkneifen. ,,Was haltet ihr davon, wenn wir hier und heute festlegen, dass ein Wochenende im Monat ein Mädchenwochenende ist?“, schlug Juli vor.
,,Finde ich gut“, stimmte Kathi zu und auch Lea und ich nickten. ,,Aber ich fände es am Besten, wir nehmen ein Wochenende, an dem die Jungs weg sind.“
,,Aber was ist dann daran der Besondere? Diese Wochenenden gibt es zuhauf“, bemerkte Lea.
,,Eben. Darum sollten wir nicht die Wochenenden nehmen, an denen wir das Glück haben, dass die Jungs da sind.“
,,Da ist was dran“, gab ich Kathi Recht.
,,Finde ich auch. Also, Lea, du bist überstimmt“, grinsten Juli.
,,Ist ja gut, ihr habt gewonnen“, lachte Lea. Ich ließ meinen Kopf nach hinten fallen, so dass er nun an dem Stamm lehnte. Meine Hände platzierte ich auf meinem Bauch. ,,Wie lange ist es noch bis zur Geburt?“, fragte Kathi, die meine Gesten beobachtet hatte.
,,Wenn das Kind pünktlich kommt noch etwas mehr als ein Monat“, antwortete ich, nachdem ich kurz nachgerechnet hatte.
,,Freust du dich?“, fragte Juli weiter. Ich nickte kräftig. ,,Total. Wenn ich daran denke, was das anfangs für ein Theater war deshalb.“ Bei dem Gedanke daran mussten wir wieder grinsen.
,,Wisst ihr denn was es wird?“ Ich sah meine beste Freundin an und schüttelte lächelnd den Kopf. ,,Wir wollen es aber auch nicht wissen.“ In dem Moment fiel mir etwas ein. Darüber musste ich nachher unbedingt mit Tom reden.
,,Danke übrigens, dass ihr in den letzten Monaten für mich da ward“, meinte ich, nachdem wir einige Minuten geschwiegen hatten. Juli, die neben mir saß, griff nach meiner Hand. ,,Hey, das war doch selbstverständlich.“ Ich lächelte sie an. ,,Trotzdem danke.“
,,Ach, Anna, komm mal her“, meinte Kathi und breitete die Arme aus. Ich ging zu ihr und ließ mich von ihr umarmen. Die anderen zwei kamen auch noch dazu und so standen wir ein paar Minuten nur schweigend da und umarmten uns. Als wir unsere Gruppenumarmung wieder auflösten, fragte Lea: ,,Und was machen wir jetzt?“
,,Können wir wieder zurück gehen?“, bat ich.
,,Aber wieso denn?“, fragte Juli überrascht. ,,Es ist doch schön hier.“ Ich sah sie bittend an. ,,Ach so, schon klar. Da hat jemand Sehnsucht. Na dann, lasst uns gehen. Oder wollt ihr Ärger mit Tom, weil seine Freundin vor lauter Sehnsucht gestorben ist?“ Lea und Kathi schüttelten grinsend die Köpfe und so machten wir uns auf den Rückweg.
Es war schön mal wieder unbeschwert mit meinen Freundinnen etwas unternehmen zu können. In den letzten Monaten waren unsere gemeinsamen Unternehmungen etwas von der Trennung von Tom und mir getrübt gewesen. Da natürlich alle drei Mädchen, außer mir, noch denselben Kontakt zu Tom gehabt hatten und ich mir immer wieder anhören musste, wie fertig er doch war.
Beim Hause Kaulitz angekommen, kam uns auf dem halben Weg zwischen Gartentor und Haustür Tom entgegen. Seine Lippen formten sich zu einem Lächeln. Ich erwiderte es glücklich. ,,Kommst du mit mir auch noch eine kleine Runde spazieren?“, fragte er. Ich nickte und griff nach seiner Hand. ,,Bis später!“, rief Juli uns noch hinterher, doch wir reagierten nicht mehr.

Kapitel 191

Fest hielt Tom meine Hand in seiner. Wir redeten nicht viel, liefen nur gemeinsam die Straße entlang. Schließlich legte Tom seinen Arm um meine Schulter und zog mich noch ein Stück näher zu sich. Nach ein paar weiteren Metern ließen wir uns auf einer Bank nieder. Tom setzte sich an die eine Seite und ich legte mich hin, den Kopf auf seinen Beinen gebettet. Eine kurzen Moment sahen wir uns nur an, dann beugte Tom sich zu mir und küsste mich sanft. Lächelnd lösten wir uns wieder. Kurz schwiegen wir noch, dann hielt ich es einfach nicht mehr aus. Ich musste Tom diese Frage einfach stellen. ,,Tom?“
,,Ja, Kleine?“
,,Was…was machen wir, wenn mir dem zweiten Baby auch was ist?“, fragte ich und meine Stimme war zum Ende hin immer leiser geworden.
,,Was soll denn mit ihm sein?“ Ich hörte an Toms Stimme, dass er sich das gar nicht vorstellen konnte oder wollte.
,,Na ja, wegen damals, als ich zusammengeschlagen wurde. Das muss ja nicht gleich heißen, dass das zweite Baby auch stirbt. Aber vielleicht hat es trotzdem irgendwelche Schäden“, sprach ich meine Gedanken aus.
,,Hey, Kleine, das wird nicht passieren. Du wirst sehen, in ein paar Wochen kommt unser Kind auf die Welt. Kerngesund“, beruhigte Tom mich. Mit Erfolg. Ich lächelte ihn an. ,,So gefällst du mir gleich viel besser“, lächelte Tom und beugte seinen Kopf zu mir herunter, um mich zu küssen. ,,Ich liebe dich“, wisperte ich gegen seine Lippen, bevor diese meine gänzlich versiegelten. Keck schob ich meine Zunge in Toms Mundhöhle. Ich brauchte das jetzt. Diese Nähe. Dieses Kribbeln. Dieses tolle Gefühl. Sanft spielten unsere Zungen miteinander, bis wir uns nach einigen Minuten auf Grund von Luftmangel wieder voneinander lösen mussten. ,,Ich liebe dich auch, Anna“, erwiderte Tom und streichelte mit seinem Daumen meinen Handrücken.
,,Wie habe ich es nur die letzten paar Monate ohne dich ausgehalten?“, fragte Tom nach ein paar Minuten in die entstandene Stille hinein. Ich sah ihn an. ,,Weiß ich nicht. Aber mal ganz ehrlich: du hättest dich auch schon früher entschuldigen können“, meinte ich.
,,Ja, ich weiß. Aber ich wusste einfach nicht, wie“, murmelte Tom halblaut.
,,Aber das, was dir dann schlussendlich eingefallen ist, war die schönste Entschuldigung, die ich je bekommen habe“, lobte ich ihn anerkennend. Tom lächelte. ,,Das freut mich. Aber jetzt lass uns ein für alle mal aufhören, darüber zu reden. Erstens ist jetzt alles wieder so, wie es sein sollte und außerdem hast du Geburtstag“, entschied Tom. Und da konnte ich nichts anderes tun, als ihm Recht zu geben. Doch bevor einer von uns wieder etwas sagte, verfielen wir erst einmal wieder in einen langen, zärtlichen Kuss. Ich musste leicht grinsen, als wir und wieder lösten. ,,Wir sind echt unersättlich“, meinte ich grinsend und auf Toms Gesicht erschien ebenfalls ein Grinsen.
,,Na und? Wegen mir kann ruhig die ganze Welt wissen, dass ich gerade der glücklichste Mensch der Welt bin“, sagte Tom. ,,Mit der tollsten Freundin der Welt.“ Ich setzte mich aufrecht hin und sah Tom an. Dann nahm ich seine Hand zwischen meine Hände und sah ihn an. ,,Und du bist der tollste Freund der Welt“, erwiderte ich und wieder näherten sich unsere Köpfe. Sanft legten sich unsere Lippen aufeinander. Tom begann meine Lippen mit seinen zu massieren und brachte mich dazu sie zu öffnen. Sofort begannen unsere Zungen ein Spiel miteinander. Tom legte seine Hände auf meine Hüfte und zog mich näher an sich. Ich genoss diesen Moment zutiefst. Ich war wie ausgehungert, brauchte diese Momente mehr denn je.







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