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Kapitel 186

,,Ich war dreizehn. Und zum ersten Mal so richtig verknallt. Und eigentlich war ich der Meinung, die Beziehung wäre perfekt. Sie ging in die Parallelklasse und war schon länger mein Traummädchen gewesen. Als wir dann endlich zusammen gekommen sind, war ich überglücklich. Und eine Zeit lang war unsere Beziehung wirklich perfekt. Wir waren das, was man ein Traumpaar nennt. Ein Vorzeigepärchen.
Doch nach circa drei Monaten merkte ich, wie sie sich immer mehr von mir zurückzog. Sie behauptete immer öfter, dass sie keine Zeit hätte, wenn ich mich mit ihr treffen wollte. Na ja, und eines Tages habe ich sie in der Stadt gesehen – mit einem anderen Jungen. Irgend so ein Spacko aus der damaligen neunten. Also zwei Jahre älter. Als ich sie dann darauf angesprochen habe, hat sie alles abgestritten. Von wegen, das sei ihr Nachhilfelehrer und so. Wenn man seinen Nachhilfelehrer küsst, bitte. Jedenfalls wollte ich Schluss machen, doch diese Schlampe hat es geschafft, mich stattdessen ins Bett zu kriegen. Mit ihr hatte ich mein erstes Mal. Heute schäme ich mich sogar, dass ich mich so leicht habe verführen lassen. Zwei Tage später hat sie Schluss gemacht und mit dabei noch eröffnet, dass sie schon seit einem Monat was mit diesem Typ aus der neunten hatte. So fertig war ich bis dahin noch nie in meinem Leben. Und danach hatte ich mein Vertrauen in Mädchen so ziemlich verloren. Natürlich sollte man eigentlich nicht von einer auf alle schließen, aber ich war zu enttäuscht. Und ich habe wirklich gedacht, ich könnte mich nie wieder verlieben. Bis du aufgetaucht bist.“ Er lächelte mich an. Auch meine Lippen formten sich zu einem Lächeln, wenn auch nur schwer. Es tat mir weh, diese Geschichte von Tom zu hören. ,,Und…na ja…den Rest kennst du ja.“ Jetzt grinsten wir beide doch.
,,Ja, den Rest kenn ich“, meinte ich lächelnd. ,,Zum Glück.“ Tom stützte sich ab, so dass sein Gesicht nun genau über meinem war. Eine Weile sahen wir uns nur an. Schweigend. Lächelnd. Dann küsste Tom mich sanft. Ich schlang meine Arme um seinen Hals und zog ihn näher zu mir. Toms Hand lag auf meiner Hüfte. Er dauerte lange, bis wir uns wieder lösten.
,,Ich liebe dich, Tom“, flüsterte ich.
,,Ich liebe dich auch, Kleine“, antwortete er in der gleichen Lautstärke. Er küsste mich sanft im Gesicht. Hauchte lauter kleine Küsse hinein. Ich schloss die Augen und ließ ihn einfach machen. Schließlich legte er sich wieder neben mich. Ich kuschelte mich wieder eng an ihn. Wir hatten es nicht eine Minute lang geschafft, die Finger von einander zu lassen, den ganzen Abend nicht. ,,Tom?“, fragte ich leise.
,,Hm?“, machte er nur.
,,Singst du mir noch mal was vor?“ Er sah mich an. ,,Na gut, weil du’s bist.“ Er grinste und ich lächelte zurück. Ich schloss die Augen und kuschelte mich wieder eng an Tom, der seinen Arm um mich schloss. Er überlegte noch kurz, dann begann er zu singen:
,,I could stay awake
Just to hear you breathing.
Watch you smile
While you are sleeping.
While you far away and dreaming.
I could spend my life
In this sweet surrender.
I could stay lost to this moment forever.
And every moment spend with you
Is a moment I treasure.

I don’t wanna close my eyes.
I don’t wanna fall asleep
‘cause I miss you babe
And I don’t wanna miss a thing.
‘Cause even when I dream of you
The sweetest dream I ever do
I still miss you babe
And I don’t wanna miss a thing…”

Wir liebten dieses Lied beide. Das war so etwas wie ,,unser Lied“. Wenn ich in den Ferien mit der Band tourte, hörten Tom und ich es oft stundenlang in Dauerschleife auf einem unsere iPods. Während Tom es nun sang, schlief ich langsam ein. Ich spürte noch einen leichten Kuss auf meinen Lippen, bevor ich gänzlich ins Land der Träume entschwand.

*Toms Sicht*

Es hatte geklappt! Es hatte tatsächlich geklappt! Oh Gott, war ich glücklich! Wie sehr ich Anna liebte, war mir gerade einmal mehr klar geworden. Noch nie hatte ich vor einem Mädchen so lange geheult. Und ihr auch noch mein Herz ausgeschüttet! Aber dafür liebte ich Anna umso mehr! Vor ihr musste mir das nicht peinlich oder unangenehm sein. Ich drehte meinen Kopf und sah sie an. Sie war eingeschlafen. Süß sah sie aus. Okay, süß war sie immer. Aber jetzt sah sie aus wie ein kleiner Engel. Mein kleiner Engel! Sanft strich ich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht, hauchte ihr einen letzten Kuss auf die Stirn und schlief ebenfalls ein.

Kapitel 187

*Annas Sicht*

Den nächsten Tag verschliefen wir halb. Es musste schon lange Nachmittag sein, als ich von lauter kleinen Küssen geweckt wurde. Ich schlug die Augen auf. Vor mir sah ich die schönsten braunen Augen der Welt. Tom lächelte. Ich lächelte zurück. Wir küssten uns erst einmal lange. ,,Ich hab das so vermisst“, wisperte ich leise.
,,Und ich erst“, meinte Tom und verschloss meine Lippen wieder mit den seinigen. Nach einigen wunderschönen Augenblicken lösten sich Toms Lippen von meinen. ,,Alles Gute zum Geburtstag, Kleine“, lächelte er.
,,Danke.“ Er küsste mich wieder. Wegen mir könnten wir noch den ganzen Tag so verbringen. Doch wir standen schließlich doch auf. Ich ging erst mal duschen. Tom ging schon runter.
Ein Dreiviertelstunde später folgte ich ihm. Von unten hörte ich viele Stimmen, also schienen schon alle wach zu sein. Ich betrat das Wohnzimmer, aus dem ein Stimmengewirr zu mir herausdrang. Als ich im Türrahmen stand, erstarrte ich. ,,Was…was macht ihr denn hier?“

Fassungslos sah ich zwischen meinen Freunden, die alle da waren, Siemone und Gordon und meinen Eltern hin und her. ,,Unsere Tochter zum achtzehnten Geburtstag gratulieren“, meinte mein Vater und umarmte mich. Dann kam noch meine Mutter und schließlich noch mein Bruder. Er war tatsächlich mitgekommen. Das hätte ich wirklich nicht erwartet. Glücklich setzte ich mich zu Tom auf das Sofa, der sofort wieder einen Arm um mich legte. ,,Seit wann bist du schwanger, Anna?“, fragte meine Mutter etwas aus der Fassung gebracht.
,,Seit Silvester“, antwortete ich und sah zu meinem Freund. Wir mussten leicht grinsen.
,,Aha. Und wann hattest du vor, uns das zu erzählen?“, führte mein Vater das ,,Verhör“ weiter. Ja, das war eine gute Frage. Hilfe suchend drehte ich mich zu Tom. ,,Na ja, um ehrlich zu sein, haben wir da gar nicht mehr dran gedacht“, gab ich zu, da Tom keine Anstalten machte etwas zu sagen. ,,Seitdem wir das wissen, ging hier nämlich alles drunter und drüber.“
,,Und das heißt was?“, fragte mein Bruder.
Also erzählten wir meiner Familie alles, was in den letzten sieben Monaten so passiert war. Das in der Disco mit den Mädchen, dass ich eigentlich Zwillinge bekommen solle und dass Tom und ich gerade vier Monate getrennt gewesen waren.
,,Also eines steht fest“, meinte mein Vater, als wir die Erzählung abgeschlossen hatten. ,,Langweilig wird’s bei euch nicht.“
,,Das stimmt“, grinste Georg und wir mussten lachen. Ich freute mich, dass meine Familie gekommen war. ,,Wie lange bleibt ihr?“, fragte ich.
,,Nur bis morgen. Montag ist wieder Schule“, antwortete meine Mutter. Ich nickte nur als Antwort.
,,Kommt ihr mal wieder nach Freiburg?“, fragte mein Vater. ,,Jetzt sind doch bald Sommerferien.“ Ich sah meine Freunde alle der Reihe nach an. ,,Lust hätten wir schon. Wir müssen mal schauen, wie das ist mit Terminen und so“, antwortete Bill schließlich für die Band und somit auch alle anderen. ,,Aber rein theoretisch spricht nichts dagegen.“
,,Also wir freuen uns, wenn ihr kommt. Ihr solltet nur rechtzeitig bescheid sagen“, meinte meine Mum.
,,Na, wenn das so ist, schaufeln wir uns einfach ein paar Tage frei, um nach Freiburg zu fahren. Das kriegen wir schon irgendwie geklärt mit David“, entschied Gustav spontan. Georg nickte zustimmend und auch Bill und Tom waren ganz angetan von der Idee. Was ich davon hielt war ja keine Frage. ,,Was ist mit euch, Mädels?“, fragte Tom.
,,Einverstanden“, kam es aus vier Mündern zurück. Also war das beschlossene Sache.







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