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Kapitel 182

Es war noch warm, aber es war ja auch Mitte Juli. Toms Arm lag um meine Schultern und meiner um seine Hüfte. Wir liefen so eng nebeneinander, dass nicht einmal mehr ein Blatt Papier zwischen uns gepasst hätte. Wohin wir liefen? Darauf achtete keiner von uns. Hauptsache war, wir hatten unsere Ruhe. Langsam schlenderten wir durch die Straßen und Gassen. Mir kam es inzwischen so vor, als wüsste Tom, wohin er wollte. Wir bogen auf einen kleinen, engen Waldweg ab. Ich achtete schon lange nicht mehr darauf, wo Tom mich hinführte.
Plötzlich blieb er abrupt stehen. Ich wurde zurückgerissen. ,,Kannst du mich das nächste Mal bitte vorwarnen“, meinte ich gespielt sauer. Doch Tom grinste nur. Ich musste ebenfalls grinsen, es ging einfach nicht anders. Tom umarmte mich und begann schließlich mich sanft zu küssen. Ich erwiderte den Kuss. Tom wurde immer fordernder. Seine Hände wanderten unter mein Oberteil und auch ich konnte meine Hände nicht mehr still halten. Schneller als wir gucken konnten, waren wir unsere Klamotten los. Wir ließen uns knutschend auf den weichen, moosbedeckten Waldboden sinken. Tom, der über mir lag, löste den Kuss und sah mich an. ,,Du bist wunderschön“, flüsterte er und streichelte meinen Bauch. Ich zog ihn wieder zu mir und gab ihm einen langen Kuss. Seine Lippen wanderten von meinen Lippen zu meinem Hals, meinem Dekolletee. Ich schloss die Augen und genoss nur noch. Es kam mir vor, als würde ich unter Toms Berührungen verbrennen. Jeder Kuss brannte wie Feuer auf meiner Haut. Tom wanderte immer weiter runter. Er inspizierte jeden Millimeter meines Körpers, als hätten wir uns noch nie nackt gesehen. Nach ein paar Minuten tauchte sein Gesicht wieder über meinem auf. Er lächelte und begann kleine Küsse auf mein Gesicht zu hauchen. Ich liebte es, so von ihm verwöhnt zu werden. Doch nun war ich mal an der Reihe. Geschickt drehte ich uns um, dass ich nun auf seinem Becken saß. Tom grinste, als ich begann, ihn zu küssen. Im Gesicht, auf dem Oberkörper, überall. In meinem Bauch tanzten die Schmetterlinge Wiener Walzer und ich war fast am Durchdrehen. Ich hatte das so sehr vermisst.
Nach etlichen Minuten, in denen wir uns immer weiter verwöhnt hatten, drang Tom sanft in mich ein. Ein lautes Stöhnen verließ unsere Münder. Ich hatte schon fast vergessen, dass es Gefühle wie diese gab, die gerade in meinem Körper herrschten. Alles drehte sich und ich war glücklich wie schon lange nicht mehr. Ich spürte nur noch Toms Hände, die sanft meinen Körper streichelten und genoss es zutiefst. Diese Gefühl, Eins zu sein mit Tom. Meinem Freund. Meiner großen Liebe. Dem einzigen Jungen auf der Welt, den ich liebte und immer lieben würde. Ein Kuss traf meine Lippen, die ich bereitwillig öffnete, um ihn zu erwidern. Tom fuhr mit seinen Händen in meine Seiten und kitzelte mich dort leicht mit den Fingerkuppen. Ich grinste. Er begann, sich sanft in mir zu bewegen und ich stöhnte immer wieder leise auf. Ich hatte das Gefühl, zu fliegen und nie wieder landen zu wollen. Ich hatte das so sehr vermisst! Und plötzlich brach alles über mich herein. Ich stöhnte noch einmal und kam schließlich zu meiner Erlösung, die auch Tom kurz danach erlebte.
Zufrieden grinsend und außer Atem legte er sich wieder neben mich. Ich kuschelte mich an ihn und küsste ihn lange. Eine ganze Weile lagen wir nur so da, hörten zu, wie sich unsere Herzen und Atem beruhigten. ,,Ich liebe dich“, nuschelte ich in Toms Halsbeuge und küsste ihn dort. Er erwiderte gar nichts, sondern sah mich nur lächelnd an. Dann griff er zu seiner Hose und zog etwas aus der Tasche. Meine Kette. Ich lächelte ebenfalls und setzte mich hin, damit er sie mir besser anziehen konnte. Bevor er sie verschloss, küsste er mich noch sanft in den Nacken. Ich drehte mich zu ihm um. Wir sahen uns tief in die Augen. Tom küsste meinen Bauch. Ich lächelte. ,,Ich“, sagte er und küsste ihn noch einmal, ,,liebe“, fuhr er fort und küsste mich auf die Nasenspitze, ,,dich“, beendete er den Satz und wir versanken wieder in einen langen Kuss. Ach, wie sehr ich ihn doch vermisst hatte.
Doch auch dieser wunderschöne Augenblick ging zu ende. ,,Lass uns mal wieder anziehen“, meinte Tom grinsend, stand auf und warf mir meine Klamotten zu. Langsam streiften wir sie uns über und gingen schließlich wieder los, zurück zu meinem Geburtstag.

,,Da seid ihr ja endlich“, begrüßten Bill und Juli uns, als wir dort ankamen. Tom und ich grinsten nur. ,,Wo ward ihr denn die ganze Zeit?“, fragte Juli. Tom und ich sahen uns an. Beide schüttelten wir kaum merklich den Kopf. ,,Weg“, antworteten wir nur im Chor.
,,Ach nein“, entgegnete Bill. ,,Das haben wir auch gemerkt.“
,,Na also. Wir wollten halt etwas unsere Ruhe haben. Ist doch nicht verboten, oder?“, fragte Tom. Bill und Juli seufzten, aber gaben glücklicherweise auf.
,,Wo sind denn die anderen?“, fragte ich und wechselte so das Thema. Bill und Juli zuckten die Schultern. ,,Lea ist bestimmt mit Andi irgendwo und Kathi mit Georg. Du Gustav, kein Plan.“ Ich fasste nach Julis Hand. ,,Komm, wir gehen sie suchen. Ich brauch jetzt ne Weiberrunde.“ Wir lachten und Juli und ich ließen die Brüder stehen und begaben uns auf die Suche.

Kapitel 183

Fünf Minuten später saßen Lea, Kathi, Juli und ich mit je einer Cola in einer ruhigen Ecke. Ich konnte nicht aufhören zu grinsen, als wäre dieser Ausdruck auf meinem Gesicht eingefroren. ,,Also, wo ward ihr, Anna?“, fing Juli wieder an. Ich verdrehte die Augen. ,,Weg“, antwortete ich wieder.
,,Wie weg? Geht’s auch genauer?“, schaltete sich nun auch Kathi ein.
,,Na, weg eben“, stöhnte ich und trank einen Schluck.
,,Anna, guck mich mal an“, befahl Juli. Ich sah zu ihr. Sie sah mir kurz in die Augen, musterte mich und begann zu grinsen. ,,Okay, alles klar.“
,,Was soll das denn jetzt heißen?“, wunderte ich mich.
,,Also bitte, Anna. Ich sehe meiner besten Freundin doch an, wenn sie zum ersten Mal seit Monaten wieder durchgevögelt wurde“, lachte Juli.
,,Juli!“, empörte ich mich. Dass dieses Mädchen so unglaublich direkt sein musste.
,,Was denn? Hat sie denn nicht Recht?“, grinste Lea. Ich sah zwischen meinen Freundinnen hin und her. ,,Ja? Wir hören“, gab nun auch noch Kathi ihren Kommentar ab.
,,Mein Sexleben ist ja wohl immer noch meine Sache!“, rief ich, um die Musik zu übertönen.
,,Falsch! Ist es nicht“, verbesserte Juli mich.
,,Du hast auch noch nie was von deinem Sexleben erzählt. Also“, grinste ich.
,,Mag sein. Aber deines scheint mir im Moment aufregender zu sein“, konterte sie wieder. ,,Du hattest immerhin zwei Männer im Bett, im Gegensatz zu mir.“
,,Und? Was macht für einen Unterschied?“, fragte ich unschuldig. ,,Wollt ihr etwas noch wissen, welcher Sex besser war?“ Meine Freundinnen nickten grinsend. ,,Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass ich euch das verrate!“, empörte ich mich und tippte mir an die Stirn.

Glücklicherweise schaffte ich es schließlich, sie abzuwimmeln und so löcherten sie mich nicht mehr weiter. ,,Aber worüber sollen wir dann jetzt reden?“, fragte Lea. Ich antwortete nicht. Suchend blickte ich durch den Raum. Ich wollte wieder zu Tom!
,,Ich glaube mit Anna musst du da gar nicht erst rechnen“, lachte Juli. ,,Die stirbt ja gleich, wenn Tom nicht bald wieder kommt.“
,,Wer stirbt, wenn ich nicht wiederkomme?“, fragte eine Stimme hinter mir. Glücklich drehte ich mich zu Tom um. Die anderen Jungs waren auch dabei.
,,Anna“, beantwortete Juli seine Frage. Die Jungs setzten sich zu uns, jeder zu seiner Freundin. Außer Gustav natürlich. Tom legte sofort seinen Arm um meine Schultern und ich kuschelte mich eng an ihn. Er küsste mich kurz. ,,Oha, da haben sich aber zwei vermisst“, stellte Bill fest.
,,Na und, ist das verboten?“, fragte Tom zurück.
,,Nein, natürlich nicht“, antwortete Andi.
,,Na also. Und jetzt seid still. Ihr musstet ja nicht vier Monate auf eure Freundin verzichten“, befahl Tom schon fast.
,,Also, Tom, daran warst du selber Schuld“, erinnerte Georg ihn. Tom seufzte resigniert. ,,Ja, ist ja mal gut, Jungs. Ich weiß es!“
Ich streichelte ihm sanft über den Bauch, wo ich meine Hand platziert hatte. Tom und ich sahen uns an. Ein Lächeln fiel auf seine Lippen, welches ich glücklich erwiderte.
,,Könnt ihr mal aufhören euch so anzuschmachten?“, meckerte Georg genervt. ,,Das ist ja schrecklich.“
,,Armer Georg“, grinste Tom. ,,Dann musst du wohl gehen. Aber du musst zugeben, dass Kathi und du kein Deut besser seid.“ Kathi sah ihren Freund an, grinste leicht und küsste ihn.
,,Ihr seid alle vier, beziehungsweise acht, gleich schlimm“, unterbrach Gustav unsere Diskussion, obwohl sie ja noch nicht einmal richtig angefangen hatte.
,,Juschtel, du brauchst ne Freundin“, meinte Bill ungerührt. Es hatte mich eh schon gewundert, dass er so ruhig blieb. Das war ja sonst nicht seine Art. Gustav lachte. ,,Also jetzt sofort nicht. In ein paar Wochen wieder.“ Er grinste.







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