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Kapitel 180

*Annas Sicht*

Mein Geburtstag rückte immer näher. Und mit jedem weiteren Tag schwand meine Hoffnung, dass ich ihn mit Tom feiern könnte. Aus den zwei Monaten waren zwei Wochen geworden und endlich war der Tag da. Da der 13.Juli ein Samstag war, wollten wir reinfeiern. Ich hatte sehr viele Leute eingeladen. Selbstverständlich auch alle Tokio Hotel – Mitglieder. Auch Tom! Insgeheim hoffte ich inständig, dass wir uns endlich wieder vertragen würden. Wobei ich mir nicht sicher war, ob es nicht einfach nur an unserem jeweiligen Stolz lag, dass keiner von uns den ersten Schritt machen wollte.

,,Anna!“, rief jemand von der anderen Seite des Raumes. ,,Wo sollen die Boxen hin?“ Ich zuckte zusammen und drehte mich zu Andi um.
,,Auf jede Seite vom Raum eine!“, rief ich nach einer kurzen Überlegung zurück. Andi nickte und stellte die Boxen auf.
Ich freute mich auf heute Abend und war gespannt, wie der Geburtstag werden würde. Endlich waren wir mit allen Vorbereitungen fertig und fuhren wieder nach Hause, um uns fertig zu machen.

*Toms Sicht*

Ungeduldig saß ich in meinem Zimmer und ging im Kopf noch mal heute Abend durch. So wie ich Anna kannte, müsste meine Überraschung eigentlich ihren Zweck erfüllen. Ich war schon auf die Gesichter der anderen Jungs gespannt. Ich wollte es direkt um Mitternacht anfangen. Schon seit heute Morgen schwirrten mir meine Worte durch den Kopf. Und mit jeder Minute wurde ich hibbeliger.

*Annas Sicht*

Endlich war es Abend. Die Party war in vollem Gange. Ich ertappte mich dabei, wie ich immer wieder traurige Blicke zu Tom hinüber warf. Wie gern würde ich jetzt in seinen Armen liegen. Ich merkte, dass er auch öfters zu mir sah, aber dann sah ich schnell woanders hin. Warum konnte es nicht einfach sein? Warum konnte ich nicht einfach rüber gehen? Oder er kommen?
Juli kam zu mir und nahm mich in den Arm. ,,Hey Süße, du hast Geburtstag!“, erinnerte sie mich. ,,Und jetzt wird gefeiert!“ Seufzend gab ich nach und ließ mich von ihr auf die Tanzfläche zerren.

,,Ich kann nicht mehr!“, stöhnte ich und ließ mich auf die nächst beste freie Sitzgelegenheit fallen. Juli, Kathi und Lea landeten neben mir. Wir hatten über eine Stunde lang durchgetanzt. ,,Ich hol mal was zu trinken. Kommt ihr mit?“, fragte Lea. Wir nickten und folgten ihr. Gemeinsam quetschten wir uns durch das Gedränge zur Bar. Wir setzten uns jede auf einen Barhocker und bestellten was zu trinken. Natürlich mussten wir es nicht bezahlen, das musste keiner hier, aber ich wollte verhindern, dass das Getrinke aus den Rudern lief.
,,In einer halben Stunde bist du volljährig!“, schrie mir plötzlich jemand ins Ohr. Andi.
,,Mann! Musst du mich so erschrecken?“, schrie ich zurück und schlug ihn auf den Oberarm. Er lachte und ging zu seiner Freundin. Sie küssten sich kurz. Die beiden waren schon ein süßes Paar. Nachdenklich nahm ich einen Schluck von meiner Cola. Was war denn nun mit Tom und mir? Ich bekam ihn einfach nicht aus meinem Kopf. Und aus meinem Herz schon gar nicht! Warum war jetzt nicht alles okay? Warum war er nicht hier? Ich seufzte leise. Ein toller Geburtstag, wirklich! Mann, war ich heute wieder lustig. Ich verdrehte die Augen, ärgerte mich über meinen eigenen Sarkasmus. Was dieser Geburtstag noch für eine Wendung nehmen würde, ahnte ich ja noch nicht.

Kapitel 181

Plötzlich ging die Musik aus. Ich wunderte mich, was los war. Doch dann begann Andi einen Countdown von Zehn runterzuzählen und alle stimmten mit ein. Als sie bei Null angekommen waren, begannen sie zu jubeln und sofort hatte ich Juli am Hals hängen. ,,Alles Gute zum Geburtstag, Süße!“, schrie sie mir ins Ohr. Sie küsste mich auf die Wange und ließ mich wieder los. Dann kam Kathi und dann Lea. Nach ihr kamen die Jungs und dann der Rest.
Traurig realisierte ich, dass Tom mir nicht gratuliert hatte, aber was erwartete ich eigentlich?
Gerade gratulierte Jacky mir. Sie war die Letzte. Als sie mich losließ konnte man auf einmal ein lautes und deutliches Räuspern im ganzen Raum vernehmen. Mein Kopf schnellte zur Bühne. Ebenso alle andere. Mir klappte die Kinnlade runter. Dort stand Tom auf der Bühne, vor einem Mirophon. Es war still geworden im Saal. Juli, Lea und Kathi kamen zu mir. Beistand, genau das brauchte ich jetzt. Dann begann Tom zu reden:
,,Erst mal, Happy Birthday, Anna. Ich habe sehr lange überlegt, ob und wie ich mich am Besten für den ganzen Scheiß der letzten Monate entschuldigen kann. Es tut mir Leid, dass ich das erst jetzt mache, aber ich musste erst mal selber damit klar kommen. Ich hoffe nur, dass du mir das Alles verzeihen kannst. Obwohl ich dich auch verstehen könnte, wenn du das nicht kannst. Aber du sollst wissen, dass mir mit jedem Tag in den letzten vier Monaten eines klar geworden ist. Nämlich dass ich dich brauche. Ich meine, du kriegst bald ein Kind von mir. Und ich will doch mitbekommen, wie es geboren wird, wie es wächst und älter wird. Das ist aber natürlich nicht der einzige Grund. Was mir nämlich noch viel klarer geworden ist, ist, wie sehr ich dich liebe. Ich bin durch die Liebe zu dir anders geworden, dass weiß fast jeder hier. Und du weißt es auch. Und ich weiß es. Und nur deswegen stehe ich jetzt hier oben, um dir das zu sagen.“ Er machte eine kurze Pause und sah zu Andi, der eine CD einlegte. Kurz darauf konnte man Musik durch den Raum klingen hören. Wie gebannt sah ich nur noch zu Tom, der kurz darauf zu singen begann:
,,I know I wasn’t there,
When you needed me the most.
I know, I didn’t care
And was afraid to get so close.
Tonight it’s getting hard to fall asleep
‘cause it’s becoming clear that I broke all into pieces
And I can not reserve it
So I’ve got one more thing to say.

I’m sorry for your pain.
I’m sorry for your tears.
For all these little things I didn’t know
I’m sorry for the words I didn’t say.
But what I still do?
I’m still loving you.

I know I let you wait.
I’ve been away for far too long.
But now I can relate
To everything that I did wrong.
Stop breathing when I think I’m loosing you
And there’ll be no excuse so I am on my knees
So listen please,
Let me hold your hand once again.

I’m sorry for your pain.
I’m sorry for your tears.
For all these little things I didn’t know
I’m sorry for the words I didn’t say.
I’m sorry for the lies
I’m sorry for the fights.
For not showing my love a dozen times.
I’m sorry for the things that I called mine.
But what I still do?
I’m still loving you.”

Die letzten Töne des Songs verklangen und ein riesiger Beifall brach los. Tom machte eine Geste, dass alle noch mal leise werden sollten. ,,Ich hoffe, Anna, dass du jetzt weißt, was ich dir sagen will. Und dass du meine Entschuldigung annimmst.“ Während er das sagte und auch die ganze Zeit davor, sah er mir genau in die Augen.
Meine Freundinnen schubsten mich nach vorne. Schnell warf ich einen fragenden Blick zu den Jungs. Sie nickten, auch Gustav. Ich lächelte sie an und drehte mich wieder zu Tom um. Er sah mich erwartungsvoll an. Langsam ging ich auf ihn zu. Auch er kam mir entgegen. Plötzlich rannte ich auf ihn los. Und kurz darauf lag ich in seinen Arme. Jetzt bemerkte ich zum ersten Mal, dass ich weinte. Fest drückte ich mich an Tom. Sog seinen Geruch ein. All diese vertrauten Dinge wieder. Das war schön! Tom beugte sich zu mir runter. ,,Ich liebe dich, Kleine“, flüsterte er in mein Ohr.
,,Ich liebe dich auch, Tom“, antwortete ich und weinte schon wieder. Tom zog mich wieder zu sich. ,,Sch. Nicht weinen Anna“, beruhigte er mich. Und dann endlich kam sein Gesicht immer näher und unsere Lippen trafen aufeinander. Ein unglaubliches Glücksgefühl durchströmte mich. Es war, als würde ein Feuerwerk in meinem Bauch losgehen. Tom stupste meine Lippen an, die ich bereitwillig öffnete. Wir versanken in einen sehr langen Kuss. Viel zu lange hatte ich auf dieses Gefühl verzichten müssen. Endlich war es wieder da!
Widerwillig lösten wir uns wieder voneinander, aber hier waren ja auch noch andere Leute. ,,Ich hab dich vermisst, Tom“, wisperte ich leise.
,,Ich dich auch“, antwortete er ebenso leise und nahm meine Hand. Dann gab er mir wieder einen Kuss. Da fiel mir plötzlich etwas ein. ,,Ich bin gleich wieder da“, meinte ich zu Tom. Er sah mich fragend an und ich nickte unauffällig mit dem Kopf in Gustavs Richtung. Tom verstand. Er ließ meine Hand los und ich ging zu Gustav. Als der mich bemerkte, lächelte er. Warum er das tat, verstand ich nicht. Es musste ihm doch das Herz brechen, dass ich wieder mit Tom zusammen war. ,,Warum bist du denn so fröhlich?“, fragte ich.
,,Ich freue mich für Tom und dich“, antwortete Gustav.
,,Also bist du nicht sauer oder verletzt oder so was?“, fragte ich ungläubig weiter.
,,Quatsch. Wieso denn? Mir war doch von Anfang an klar, dass das passieren würde.“ Ich fiel ihm um den Hals. ,,Du bist ein Schatz. Danke für alles.“ Er lächelte. Ich küsste ihn sanft auf die Wange. Auch er gab mir einen Kuss auf die Backe. ,,So, und jetzt hau schon ab. Tom stirbt ja gleich, wenn du ihn noch länger warten lässt“, grinste Gustav. Ich drehte mich zu Tom um und musste ebenfalls grinsen. Schnell lief ich wieder zu ihm und nahm wieder seine Hand. Tom lächelte und beugte sich zu mir runter, um mich zu küssen. ,,Sollen wir mal abhauen?“, flüsterte er und ich konnte sein Grinsen schon fast hören. Ich sah ihm in die Augen, lächelte und nickte. Tom legte einen Arm um mich und wir gingen langsam, um nicht zu sehr aufzufallen, nach draußen.







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