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Kapitel 178

*Annas Sicht*

Irgendwie machte mich die Aussicht, meinen achtzehnten Geburtstag ohne Tom feiern zu müssen, traurig. Klar, ich hatte nun Gustav, aber das konnte man eigentlich nicht ,,Beziehung“ nennen. Es tat gut, jemanden zu haben der einen in den Arm nahm, aber wirklich Gefühle waren da nicht im Spiel.

Die Zeit verging und alles war wie immer. Heute würden die Jungs wiederkommen. Ich hatte Angst davor, weil ich nicht wusste, wie es sein würde. Wie würde ich mich fühlen, wenn ich Tom sah? Und wollte ich ihn überhaupt sehen? Ich könnte ja einfach schon zu Gustav fahren. Nach einigem Hin und Her in meinem Kopf entschloss ich mich zu Letzterem.
Juli sah mich traurig an, als sie mich mit meiner Tasche sah. ,,Willst du das wirklich tun?“ Der zweifelnde Unterton in ihrer Stimme war nicht zu überhören. Ich zögerte eine Weile mit meiner Antwort, doch dann nickte ich fest. ,,Es ist besser so, glaub mir.“ In diesem Moment fiel mir noch etwas ein. Schnell warf ich einen Blick auf die Uhr, um festzustellen, dass ich noch genug Zeit hatte. Also ließ ich die verdutzte Juli im Flur zurück und rannte die Treppe hoch. Meine Füße führten mich fast automatisch zu Toms Zimmer. Ein seltsames Gefühl beschlich mich, als ich die Tür hinter mir schloss. Ich ließ mich auf Toms Bett fallen und fragte mich, warum ich das erst jetzt tat. Ein wenig schmerzte es schon im Herz, das zu tun, aber es musste sein. Langsam fuhr ich mit meinen Händen in den Nacken und ertastete das, wonach ich suchte. Mit einer geschickten Bewegung hielt ich es fest in der Hand. Ich schloss meine Faust darum. Meine Fingernägel bohrten sich in meine Handflächen, so fest drückte ich zu. Langsam ließ ich die Kette, die Tom mir geschenkt hatte, aus meiner Hand gleiten. Nun lag sie als ein kleines Häufchen vor mir auf Toms Nachttisch. Einen kurzen Moment blieb mein Blick noch daran hängen, dann stand ich ruckartig auf und ging wieder nach unten. Im Flur umarmte ich Juli noch einmal lange, verabschiedete mich von Siemone und Gordon und ging zum Bus.
Zum Glück kam der fast sofort, sonst wäre ich fast wieder umgedreht. Mit gemischten Gefühlen fuhr ich wieder zu Gustav.
,,Hallo Anna“, begrüßte Gustavs Mutter mich freundlich.
,,Hallo“, erwiderte ich höflich. Sie sah mich besorgt an. ,,Ist alles okay mit dir?“, fragte sie. Ich nickte und quetschte mir ein Lächeln auf die Lippen. An ihrem Blick sah ich, dass sie mir nicht wirklich glaubte. ,,Ich geh nach oben“, murmelte ich schnell und ging in ,,mein“ Zimmer. Verzweifelt und verwirrt ließ ich mich auf das Bett fallen. Meinen Blick ließ ich an die Decke gerichtet. Was sollte jetzt nur werden?
Über meine Grübeleien bemerkte ich gar nicht, wie die Stunden verflogen. Schon fast panisch schreckte ich aus meinen Gedanken auf, als ich den Bus der Jungs vorfahren hörte. Obwohl ich etwas Angst hatte, ging ich nach unten, um die vier zu begrüßen. Gustav kam mir sofort strahlend entgegen und drückte mich fest. Doch wir küssten uns nicht, noch nicht. So viel Rücksicht nahmen wir seit Georgs Geburtstag auf Tom. Auch Bill und Georg umarmten und begrüßten mich noch. Tom zog es vor im Auto zu bleiben. Ob ich das gut finden sollte? Ich war mir nicht sicher….

Kapitel 179

*Toms Sicht*

Es tat weh, Anna zu sehen. Sehr weh. Und ich musste mich stark beherrschen, um nichts Unüberlegtes zu tun. Innerlich redete ich mir die ganze Zeit ein, dass schon alles wieder gut werden würde, nur um mich zurückzuhalten. Ob ich das wirklich glaubte, bezweifelte ich. Aber schon allein es sich einzureden half.
Eine halbe Stunde später waren auch Bill und ich endlich zu Hause, wo wir stürmisch von Juli begrüßt wurden. Nachdem wir auch noch Mama und Gordon begrüßt hatten, ging ich nach oben in mein Zimmer. Traurig sah ich mich um. Egal, was ich tat, alles erinnerte mich an Anna. Seufzend setzte ich mich auf meinen Bettrand und sah mich in meinem Zimmer um. Mein Blick blieb an einem undefinierbaren Häufchen auf meinem Nachttisch hängen. Ich nahm dieses ,,Etwas“ in die Hand und mir stiegen Tränen in die Augen. Das war Annas Kette. Eine Weile saß ich so da, mit Tränen in den Augen und Annas Kette in meiner zur Faust geballten Hand.
Meine Idee musste einfach klappen. Sie MUSSTE! Lange hielt ich das nämlich nicht mehr aus!

*Annas Sicht*

Gustav nahm meine Hand und wir verschwanden in seinem Zimmer. Und jetzt konnten wir uns endlich küssen. Wir warteten auch nicht mehr lange damit, sondern begannen sobald die Tür zugefallen war, uns zu küssen. ,,Ich hab dich vermisst“, nuschelte Gustav an meine Lippen.
,,Ich dich auch“, antwortete ich leise. ,Fast so sehr wie Tom’, fügte ich in Gedanken noch hinzu. Doch den Gedanke verdrängte ich sofort wieder. Stattdessen küsste ich Gustav wieder. ,,Essen!“, rief Franzi von unten. Wir sahen uns an und gingen nach unten.

Nach dem Essen gingen wir wieder nach oben. Gustav legte sich auf das Bett und zog mich mit. Eine Weile schwiegen wir. ,,Vermisst du Tom?“ Mit dieser Frage durchbrach Gustav die Stille. Was sollte ich jetzt sagen? Ich entschied mich für die Wahrheit. ,,Ja“, gab ich leise zu. Irgendwie war es mir unangenehm das zuzugeben. Schließlich kümmerte Gustav sich rührend um mich und half mir, wo er nur konnte. Und, das war das Allerschlimmste, er liebte mich! Aber ich liebte Tom! Das war mir inzwischen klar geworden. Eigentlich war mein Stolz alles, was einer Versöhnung noch im Weg stand. Allerdings hatte Tom sich auch nicht mehr bei mir gemeldet. Ob er nicht mehr wollte? Daran durfte ich gar nicht denken! Das wäre schrecklich!







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