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Kapitel 176

*Annas Sicht*

Eine Woche nach Georgs Geburtstag bekam ich eine SMS. Von Tom! Ich zögerte, doch öffnete sie schließlich. Beim Lesen stiegen mir Tränen in die Augen. Tom schrieb, dass er es bereute, dass es ihm leid tat und dass er mich liebte. Doch so leicht konnte ich ihm nicht verzeihen. Ich antwortete auch nicht. Total verwirrt ließ ich mich auf mein Bett fallen. Tief in mir spürte ich, dass ich Tom liebte. Aber irgendwas hielt mich davon ab, ihm zu verzeihen. Mit einer Hand fuhr ich über meinen Bauch. Und wieder dachte ich an Tom. Immerhin war das Kind in meinem Bauch von ihm.
Ich sah mich in meinem Zimmer um. Die Jungs waren wieder unterwegs und deshalb wohnte ich gerade wieder ,,Zuhause“. Es klopfte und Juli kam rein. ,,Hey, Anna, hast du Lust mit Lea, Kathi, Andi und mir in die Stadt zu gehen?“, fragte sie. Ich nickte. ,,Ablenkung kann ich gerade sehr gut gebrauchen“, seufzte ich.
,,Tom?“, wollte Juli wissen. Ich nickte. Juli nahm mich in den Arm. ,,Ach, Maus, du hast es gerade auch nicht leicht. Aber das wird schon wieder.“
,,Mann, ich vermisse ihn so, Juli. Obwohl er mir so weh getan hat. Vorhin hat er mir eine SMS geschickt. Ich weiß gerade einfach nicht, was ich will. Vielleicht will ich ihn zurück, aber er soll den ersten Schritt machen.“
,,Und den wird Tom machen, da bin ich mir sicher. Aber lass ihm Zeit. Er muss selbst erst mal mit allem fertig werden.“ Schon zum zweiten Mal bekam ich diese Sätze zu hören.
,,Wenn ihr das alle sagt, wird es wohl stimmen.“ Ich sah Juli an. In meinen Augen schwammen Tränen.
,,Hey, nicht weinen, Anna“, beruhigte Juli mich. ,,Komm, wir gehen jetzt in die Stadt.“ Mit diesen Worten zog sie mich mit hoch, als sie aufstand und wir gingen runter.
In der Stadt angekommen war noch keiner der anderen da. Seufzend ließen wir uns auf eine Bank an der Bushaltestelle fallen und warteten. Ich konnte nicht aufhören an Tom zu denken, konnte es nicht verhindern. Er spukte durch meine Gedanken, egal was ich tat. Innerlich verfluchte ich ihn dafür. ,,Juli, er soll verschwinden“, murmelte ich gerade so laut, dass sie es verstand.
,,Ob er verschwindet ist deine Entscheidung, Anna“, erinnerte sie mich. ,,Nicht Toms. Deine.“
,,Weißt du, was verrückt ist?“, fragte ich nach zwei Minuten des Schweigens.
,,Nee, was denn?“, stellte Juli die Gegenfrage.
,,Einerseits bin ich sauer auf Tom, weil er mit diesem Mädchen geschlafen hat. Dieser Teil redet mir alle paar Stunden ein, dass er es ist, der sich entschuldigen muss. Und andererseits wünsche ich mir nichts sehnlicher, als wieder bei ihm zu sein. Wieder in seinen Armen zu liegen, von ihm gehalten zu werden, ihn zu küssen, bei ihm im Arm einzuschlafen und aufzuwachen. Außerdem trage ich immer noch sein Kind in meinem Bauch.“ Ich seufzte. Juli legte ihre Arme um mich, zog mich zu sich und drückte mich fest. Ich erwiderte die Umarmung.
,,Aber, Anna, eins verstehe ich dann nicht. Wieso wehrst du alle Versuche, mit dir zu reden, ab?“, wollte Juli wissen. Wieder so eine blöde Frage.
,,Ich weiß es nicht, Juli. Das wird irgendwie von dem Teil in mir gesteuert, der will, dass Tom wegbleibt. Der redet mir immer ein, dass es mit so einer SMS nicht getan ist. Dass es mehr braucht, um das wieder gut zu machen.“
,,Anna, Tom kann es nicht wieder gut machen. Er kann die Zeit nicht zurückdrehen. Das einzige, was er tun kann, ist zu hoffen, dass du ihm verzeihst.“ Juli sprach mit eindringlicher Stimme auf mich ein. Und mir war klar, dass sie Recht hatte. Ich drückte sie noch einmal fest an mich. ,,Danke“, flüsterte ich leise.

Kapitel 177

*Annas Sicht*

Da wir die Umarmung nicht lösten, schreckten wir etwas auf, als sich neben uns jemand räusperte. Wir sahen auf und sahen direkt in die Gesichter von Andi, Lea und Kathi. Wir ließen uns los. ,,Werden wir auch umarmt?“, fragte Andi grinsend. Juli und ich sahen uns grinsend an und standen auf. Ich ging zuerst zu Lea. Sie lächelte und drückte mich fest. ,,Tom?“, flüsterte sie leise. Ich sah sie an und nickte nur. Als nächstes ging ich zu Kathi. Wir hatten in letzter Zeit nicht mehr ganz so viel miteinander zu tun, was mich sehr traurig machte, aber keiner von uns wusste, woran das lag. ,,Wir müssen uns mal wieder öfter sehen“, flüsterte ich ihr ins Ohr. Sie lächelte. ,,Total gerne“, antwortete sie. Wir ließen uns wieder los. Nun kam Andi an die Reihe. ,,Na, Kleine“, grinste er.
,,Hey!“, empörte ich mich. ,,So darf mich nur Tom nennen!“ Andi umarmte mich grinsend. Da er um einiges größer war als ich, musste er sich sehr weit bücken. Doch anscheinend hatte er heute keine Lust dazu. Als ich ihn nämlich umarmte, richtete er sich einfach auf, so dass ich nun an seinem Hals baumelte. Ich musste lachen. ,,Mann, lass mich runter!“
,,Nö“, erwiderte Andi trocken. Mit diesen Worten schlang er seine Arme um meinen Körper und drückte mich an sich. Die anderen drei Mädchen sahen uns nur belustigt zu.
,,Ich soll dir übrigens einen schönen Gruß von Tom ausrichten“, sagte Andi so leise, dass nur ich ihn hören konnte. Ich drückte mich etwas weg, damit ich in sein Gesicht gucken konnte. ,,Guck mich nicht an wie ein Auto. Das ist mein voller Ernst“, lachte er. Auf meinen Lippen erschien ein Lächeln. Ich beugte mich wieder näher zu ihm und küsste ihn auf die Wange. ,,Danke. Und jetzt lass mich runter, sofort!“ Letzteres sagte ich befehlend. Andi lachte wieder, stellte mich aber wieder auf dem Boden ab. ,,So, und jetzt?“, fragte er, als wäre nichts gewesen, legte seinen Arm um Leas Schulter und gab ihr einen Kuss. ,,Jetzt gehen wir in die Stadt“, entschied seine Freundin und wir machten uns alle auf den Weg.

*Toms Sicht*

Bereits seit zwei Monaten versuchte ich, wieder einen einigermaßen normalen Kontakt zu Anna herzustellen. Allerdings musste ich feststellen, dass sie immer noch abblockte. Anrufe drückte sie weg, oder wenn ich zu Hause anrief, legte sie wieder auf, wenn sie merkte, wer dran war.
In zwei Monaten würde sie achtzehn werden und in vier Monaten stand die Geburt unseres Kindes an. Ich fragte mich, wie es ihm wohl ging und wie Anna inzwischen aussah. Andi hielt mich immer auf dem Laufenden, wofür ich ihm sehr dankbar war. Tag und Nacht rotierte mein Gehirn fast ununterbrochen und suchte nach einer Möglichkeit oder einer Idee, wie ich Anna zurückgewinnen könnte.
Und endlich hatte ich eine! Mitten in einem Radiointerview, als die Moderatorin dieses Lied spielte. Das war’s! DAS war die perfekte Entschuldigung. Hoffentlich sah Anna das genau so. Einen Grinsen breitete sich auf meinem Gesicht aus.
Ungeduldig wie ein kleines Kind wartete ich nun auf den dreizehnten Juli. Bis Mitte Juli würden wir noch unterwegs sein. Normalerweise tourte ich gerne, aber mit der Idee im Kopf fiel es mir jeden Tag schwerer, die Zeit auszuhalten. Vor allem, weil ich auch den Jungs nichts davon sagen wollte. Sie würden noch früh genug erfahren, was ich mir überlegt hatte. Und Anna auch!







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