Maybe forever?

Home

Startseite
Über mich
Gästebuch
Gedichte
Kontakt
Archiv
Abonnieren
Links
Link me
TH-Konzert in Mannheim

Other Storys

Kurzgeschichten
Jubi - Storys
Toms Tagebuch

Maybe...forever?

Zur Story
Prolog
Kapis 1-99
Kapis 100-150
Kapis 150-151
Kapis 152-153
Kapis 154-155
Kapis 156-157
Kapis 158-159
Kapis 160-161
Kapis 162-163
Kapis 164-165
Kapis 166-167
Kapis 168-169
Kapis 170-171
Kapis 172-173
Kapis 174-175
Kapis 176-177
Kapis 178-179
Kapis 180-181
Kapis 182-183
Kapis 184-185
Kapis 186-187
Kapis 188-189
Kapis 190-191
Kapis 192-193
Kapis 194-195
Kapis 196-197
Kapis 198-199
Kapis 200-201
Kapis 202-203
Kapis 204-205
Kapis 206-207
Kapis 208-209
Kapi 210

Credits

Design
Code
Host


Kapitel 170

*Annas Sicht*

Ich lächelte und atmete erleichtert auf. ,,Danke“, flüsterte ich fast.
,,Kein Problem“, lächelte Gustav. ,,Mach dich einfach fertig und komm dann rüber.“ Ich nickte und ging in mein Zimmer um mich umzuziehen.
Zehn Minuten später klopfte ich an Gustavs Zimmertür. ,,Komm rein!“, rief er und ich tat was er sagte. Er trug nur noch seine Boxershorts und stieg gerade ins Bett. ,,Na komm, ich beiße nicht“, lachte Gustav und klopfte neben sich auf die Matratze. Ich legte mich zu ihm ins Bett. Gähnend ließ ich mich in das Kissen fallen und auch Gustav legte sich hin. Ich öffnete die Augen wieder und sah Gustav an. Lange lagen wir so da. Sagten nichts, sahen uns nur an. Und dann sah ich Gustavs Gesicht nur noch ganz nah vor meinem und spürte seine Lippen. Automatisch schloss ich die Augen und ließ diesen Kuss einfach geschehen. Es gefiel mir. Langsam begann ich den Kuss zu erwidern. Vorsichtig tasteten unsere Zungen den Mund des Anderen ab. Gustav wurde mutiger, fordernder. Seine Hand strich unter mein T-Shirt.

*Gustavs Sicht*

Als wir so da lagen, lag eine Spannung in der Luft. Ich musste sie einfach küssen. Es freute und verwunderte mich zugleich, dass Anna auf den Kuss einging. Ich ließ meine Hand über ihren Körper wandern. Ich kannte Anna. Wenn es ihr reichte, würde sie bescheid sagen.

*Annas Sicht*

Fast übervorsichtig streifte Gustav mein T-Shirt von meinem Körper. Ich begann, mit meinen Händen über seinen Körper zu streicheln. Das schien er als Bestätigung zu nehmen, weiterzumachen. Genau das hatte ich auch bezwecken wollen. Die Vorsicht wich der Lust. Gustav hatte mir inzwischen auch meine Hose ausgezogen und auch seine Boxershorts folgten bald darauf den anderen Kleidungsstücken auf den Boden. Seine Erregung war deutlich sichtbar. Ich musste grinsen. Gustav sah mich an. ,,Willst du das wirklich?“, fragte er vorsichtig. Ich antwortete, indem ich ihn küsste und auf mich zog. Gustav grinste in den Kuss. Langsam und vorsichtig drang er in mich ein. Ich keuchte auf und auch ihm entfuhr ein Stöhnen. Er begann sich in mir zu bewegen. Erst langsam, dann schneller. Ich sah Schweißperlen auf seiner Stirn. Er beugte sich etwas runter und küsste mich wieder. Bald darauf kam er seufzend zum Höhepunkt. Er zog sich aus mir und legte sich wieder neben mich. Eine Weile schwiegen wir, beruhigten unsere Atem. ,,War das wirklich okay für dich?“, fragte Gustav plötzlich. Ich sah zu ihm und nickte lächelnd. Er lächelte zurück und küsste mich. Wieder schwiegen wir.
,,Und wie soll es jetzt weitergehen?“ Wir stellten diese Frage gleichzeitig.
,,Ich weiß es nicht“, antwortete ich zuerst.
,,Na ja, du weißt genau so gut wie ich, dass du früher oder später wieder mit Tom zusammen kommen wirst“, meinte Gustav. ,,Und das ist auch okay für mich. Aber Anna, ich habe mich wirklich wieder in dich verliebt. Ich weiß aber auch, dass du Tom über alles liebst. Und du weißt es auch, auch wenn du es dir gerade nicht eingestehen willst.“
Ich schluckte. Gustav hatte Recht. ,,Es tut mir Leid“, flüsterte ich leise. Gustav rutschte zu mir und nahm mich in den Arm. ,,Es muss dir nicht Leid tun. Du kannst doch nichts dafür.“ Er küsste mich auf die Stirn. Dann kuschelte ich mich an ihn und schlief ein.

*Gustavs Sicht*

Jetzt schlief sie. Hier neben mir. Ich lächelte und sah Anna an. Dabei wurde mir erst wirklich bewusst, was hier gerade passiert war. Ich hatte gerade mir Anna geschlafen! Mit der, momentan Ex-, Freundin meines Bandkollegen. Aber es war schön gewesen. Und so sehr schien Anna ja nicht dagegen gewesen zu sein. Ich nahm sie in den Arm und schlief ebenfalls ein.

Kapitel 171

*Annas Sicht*

Am nächsten Morgen musste ich in die Schule. Gustav schlief noch. Es war ungewohnt neben ihm und nicht neben Tom aufzuwachen, aber trotzdem schön. Ich küsste ihn sanft auf die Wange und stand auf.

Juli wartete auf dem Schulhof auf mich. Stürmisch umarmten wir uns. Kathi war auch da. Ich konnte nicht verhindern, dass ein leichtes Grinsen auf meinen Lippen lag. ,,Anna, alles in Ordnung bei dir?“, fragte Juli.
,,Klar, was soll sein?“, grinste ich.
,,Du verheimlichst uns was“, mischte sich nun Kathi ein. ,,Los, raus mit der Sprache. Was ist los?“
Ich überlegte gerade, ob ich ihnen die Wahrheit sagen sollte, als es klingelte. Erleichtert atmete ich auf. Das bedeutete nämlich noch Bedenkzeit bis zur Pause. Wir verabschiedeten uns von Kathi und gingen in unsere Klasse. Immer wieder musste ich an gestern Abend denken.
In der Pause trafen wir uns wieder mit Kathi in einer ruhigen Ecke. ,,Also, was ist los?“, fragte Juli wieder.
,,Nichts ist“, wehrte ich ab. Ich konnte Juli und Kathi doch nicht sagen, dass ich Sex mit Gustav gehabt hatte.
,,Ach komm, Anna. Du kannst uns nichts vormachen. Irgendwas ist da gestern gelaufen“, meinte Juli. Ich seufzte. Ich musste es ihnen sagen. ,,Ich muss es euch sagen, oder?“ Juli und Kathi nickten grinsend. ,,Oder sollen wir raten?“, fragte Juli immer noch grinsend. Ich antwortete nur mit Schulterzucken.
,,Okay. Ähm, du hast Kontakt mit Tom gehabt?“, riet Kathi. Ich schüttelte den Kopf.
,,Nicht. Dann hat er sich auch nicht entschuldigt, oder?“, fragte Juli. Wieder Kopfschütteln. ,,Hat es überhaupt etwas mit Tom zu tun?“ Ein drittes Mal verneinte ich. Meine Freundinnen starrten mich regelrecht an. ,,Dann bleibt ja nur noch Gustav.“ Und plötzlich fiel bei Juli der Groschen. ,,Nein, oder? Anna, sag, dass das nicht wahr ist.“
Ich nickte. ,,Doch, es ist wahr.“ Juli begann zu grinsen. ,,Nee, nicht im Ernst.“ Sie brach in Lachen aus. ,,Du….mit….Gustav?“ Sie lachte immer noch. Nun begriff auch Kathi und grinste los.
,,Ich weiß zwar nicht, was daran so lustig ist, aber ja“, antwortete ich.
,,Und…und was ist jetzt zwischen euch?“, wollte Juli wissen, als sie sich beruhigt hatte. Also erzählte ich ihnen, was Gustav mir gesagt hatte. ,,Aber, bitte, kein Wort zu irgendwem. Auch nicht zu Bill, Tom, Andi und Georg, ja?“ Ich sah sie durchdringend an, sie nickten.

Als ich am Nachmittag ,,nach Hause“ kam war nur Gustav Zuhause. ,,Hey“, begrüßte er mich fröhlich. Er war am Kochen.
,,Hey“, erwiderte ich. ,,Was kochst du da?“
,,Lass dich überraschen“, grinste Gustav. Er legte den Schneebesen aus der Hand und kam zu mir und umarmte mich. Wir küssten uns. Zum Glück war niemand zu Hause.
,,Ich habe es Juli und Kathi erzählt. Sie haben mich praktisch dazu gezwungen“, erzählte ich beim Essen. ,,Aber sie haben mir versprochen dicht zu halten. Ich will nicht, dass alle es wissen.“ Gustav nickte. ,,Find ich auch. Vor allem können wir das Tom ja eigentlich nicht antun.“ Ich nickte nur und widmete mich wieder meinem Essen. Ich wollte nicht an Tom denken. Nicht jetzt.







Gratis bloggen bei
myblog.de