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Kapitel 168

*Bills Sicht*

Die nächsten Wochen waren nicht gerade schön. Tom war ziemlich neben der Kappe. Und selbst das war noch untertrieben. Er liebte Anna wirklich, bereute seinen Fehler. Aber ich konnte auch Anna verstehen. Das war eine scheiß Zwickmühle, da ich ja beide mochte. Klar, Tom war mein Zwillingsbruder – enger konnte man nicht verbunden sein. Doch Anna war mir auch extrem wichtig. Ich wollte sie beide nicht gerne leiden sehen. Aber eigentlich konnte ich eh nichts machen. Das war eine Sache zwischen Anna und Tom und niemand anders würde es für sie klären.

*Gustavs Sicht*

In den Wochen, in denen wir unterwegs waren, dachte ich oft an Anna. An sich war das ja nicht verboten, aber ich hatte ein schlechtes Gewissen Tom gegenüber.
Ich telefonierte oft mit Anna, aber immer so, dass Tom es nicht mitbekam. Das wollte und konnte ich ihm nicht antun. Allerdings merkte ich mit jedem Telefonat mehr und mehr dass ich mich Hals über Kopf wieder in Anna verliebt hatte. Wie sollte das nur weitergehen?

*Annas Sicht*

An dem Tag, an dem die Jungs wiederkamen, packte ich wieder meine Tasche. Nach einer ausführlichen Verabschiedung von Juli fuhr ich wieder zu Gustav. Ich freute mich auf ihn.
Jetzt saß ich im Wohnzimmer auf dem Sofa und wartete. Franzi kam rein. ,,Hey Anna“, begrüßte sie mich lächelnd.
,,Hey“, antwortete ich. Sie setzte sich zu mir und sah mich an. ,,Ist was?“, fragte ich sie nach ein paar Minuten, in denen sie mich nur schweigend angeschaut hatte.
,,Nein“, antwortete Franzi schnell. ,,Na ja,…was ist eigentlich passiert, dass du hier wohnen willst?“, fragte sie dann zögernd, aber neugierig. ,,Gustav hat nur gesagt, dass du Stress mit Tom hast. Aber ich kenn euch inzwischen so gut, dass ich weiß, dass ihr euch nicht wegen irgendeiner Kleinigkeit streitet.“
,,Tom ist fremdgegangen“, antwortete ich knapp. Es wunderte mich, wie leicht diese Worte über meine Lippen kamen. Aber sie versetzten mir trotzdem einen gewaltigen Stick ins Herz. Ich wartete auf Franziskas Kommentar. Doch es kam keiner. Stattdessen nahm sie mich in den Arm. Ich lehnte meinen Kopf an ihre Schulter. Es war schön von ihr gedrückt zu werden. ,,Das wird schon wieder, Anna“, meinte sie schließlich aufmunternd und ließ mich wieder los. Sie stand auf und wollte gehen. ,,Franzi!“ Sie drehte sich im Türrahmen noch einmal um. ,,Danke“, lächelte ich.
,,Kein Problem“, lächelte sie zurück. Dann ging sie wirklich.

Kapitel 169

*Toms Sicht*

Sobald Magdeburg näher rückte, begann mein Herz schneller zu schlagen. Wie sehr hoffte ich doch, dass Anna Zuhause war. Dass ich kurz mit ihr reden konnte. Oder sie wenigstens sehen. Juli hatte gesagt, dass Anna da war. Allerdings wusste sie nicht, wie lange sie bleiben würde.
Endlich angekommen, verabschiedeten wir uns von Gustav und Georg und luden das Gepäck aus. Dann gingen wir ins Haus. Wir öffneten die Haustür und hatten sofort Juli an uns hängen. Bill lachte. Ich ließ sie wieder los und sie küsste Bill erst mal. Schnell ging ich ins Wohnzimmer, um Mama zu begrüßen. ,,Wie geht es dir?“, fragte sie besorgt. Ich zuckte die Achseln. ,,Geht schon.“
Anna war nicht da. Sofort sank meine Stimmung wieder etwas. Auch Bill und Juli kamen nun ins Wohnzimmer. Bill sah mich fragend an, ich schüttelte nur kaum merklich den Kopf und ließ ihn sinken. Traurig ließ ich mich in einen Sessel fallen und starrte auf den Boden. ,,Du hattest gehofft, Anna sei da, oder?“, fragte Juli vorsichtig. Ich nickte nur. Juli kam zu mir und nahm mich in den Arm. Von wegen darüber hinweg! Es machte mich immer noch fertig.

*Annas Sicht*

Um mir die Zeit noch etwas zu vertreiben, rief ich Kathi an. Georg war auch noch nicht da. Wir hatten uns natürlich auch jeden Tag gesehen, aber das war ja egal. Doch bereits nach ein paar Minuten legten wir wieder auf, da ich endlich ein Auto vor dem Haus halten hörte. Ich horchte auf. Schnell zog ich mir Schuhe an und rannte nach draußen. Gustav stieg gerade aus. Als er mich sah, lächelte er. Wir umarmten uns stürmisch. Ich hatte ihn vermisst. Ich begrüßte noch kurz Georg und verabschiedete mich auch gleich wieder. Dann fuhr der Van weiter und ich ging mit Gustav ins Haus. Ich freute mich unbeschreiblich, dass er wieder da war.

*Gustavs Sicht*

So eine stürmische Begrüßung hatte ich gar nicht erwartet. Doch es freute mich. Natürlich gab es erst mal Abendessen. Franzi war auch da, was mich ebenfalls sehr freute. Als ich Anna wieder sah, merkte ich deutlich, dass ich sie noch, oder wieder sehr liebte. Ich musste mich sehr zurückhalten, um sie nicht einfach zu küssen.
Beim Essen erzählte ich meiner Familie und Anna, was wir so erlebt hatten die letzten Wochen. Ich war todmüde und hoffte, bald ins Bett zu kommen. Zum Glück hatte keiner mehr andere Pläne mit mir, so verschwand ich nach dem Essen und ging schlafen. Anna ging ebenfalls ins Bett. Als ich ihr eine gute Nacht wünschte, sah ich, dass sie traurig aussah. ,,Ist alles okay bei dir?“, fragte ich besorgt. Sie nickte und zuckte dann mit den Schultern. ,,Ich weiß auch nicht. Darf ich bei dir schlafen Gustav?“, fragte sie. ,,Ich will nicht allein sein.“
Mit einem Mal war ich wieder hellwach. Jetzt bloß nichts anmerken lassen. ,,Ähm, klar. Natürlich kannst du bei mir schlafen“, antwortete ich.







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