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Kapitel 164

*Annas Sicht*

Ich klingelte bei Gustav. Kurz darauf hörte ich Schritte und die Tür wurde geöffnet. Gustav stand vor mir. ,,Kann ich für eine Zeit lang hier wohnen?“, fragte ich.
,,Mein Gott, Anna, was ist passiert?“, fragte Gustav statt einer Antwort und nahm mich in den Arm. Ich begann erneut zu weinen. ,,Tom…er hatte…ein…One-Night-Stand“, brachte ich unter Tränen hervor. Gustav drückte mich nur fester an sich. ,,Klar kannst du hier bleiben“, beantwortete er dann endlich meine Frage. ,,So lange du willst.“
,,Danke“, meinte ich und wischte mir die Tränen aus dem Gesicht.
,,Komm erst mal rein“, meinte Gustav, da wir immer noch in der offenen Tür standen. Dann zeigte er mir das Gästezimmer. ,,Hier kannst du schlafen.“
,,Danke“, sagte ich leise und sah ihn an. Er lächelte, aber in seinen Augen sah ich einen mitleidigen Blick. Seufzend ließ ich mich auf das Bett fallen, stützte meine Ellenbogen auf meine Knie und vergrub meinen Kopf in die Hände. ,,Warum?“, flüsterte ich leise und merkte, wie mir schon wieder Tränen in die Augen schossen. Gustav kam zu mir und nahm mich fest in den Arm. ,,Ich weiß es nicht, Anna“, sagte er leise. ,,Aber so ist Tom nun mal. Und ich bin mir sicher, dass ihr euch wieder vertragt – irgendwann.“ Ich nickte nur. ,,Kann ich dir irgendwas Gutes tun?“, fragte Gustav, fürsorglich wie er war. Ich schüttelte den Kopf. ,,Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich gern ein bisschen schlafen.“
,,Klar, schlaf gut“, lächelte Gustav und stand auf. Ich kuschelte mich in das Bett und schlief sofort ein.

*Gustavs Sicht*

Arme Anna! Sie tat mir wirklich leid. Sie hatte es manchmal wirklich nicht leicht mit Tom! Das Telefon riss mich aus meinen Gedanken. Ich ging ran. ,,Schäfer.“
,,Gustav?“, hörte ich eine nur zu bekannte Stimme. ,,Hier ist Tom. Ist Anna bei dir?“ Er klang traurig, verzweifelt, verheult.
,,Ja, ist sie“, antwortete ich. Aufatmen am anderen Ende der Leitung. ,,Aber es ist besser du bleibst Zuhause. Du bist echt der Letzte, den sie sehen will“, meinte ich, weil ich praktisch wusste, was Tom gerade sagen wollte. Er seufzte nur traurig. ,,Du hast Recht. Na ja, wenigstens wissen wir jetzt, wo sie ist. Tschau.“ Schon hatte er aufgelegt. Irgendwie tat er mir Leid. Klar, er war selbst Schuld, aber er liebte Anna. Und Tom war einer meiner besten Freunde. Und Anna war meine beste Freundin.
Ich ging hoch ins Gästezimmer, zu Anna. Sie schlief. Süß sah sie aus, wie sie dalag. Stopp! Süß? Hatte ich das gerade wirklich gedacht? Ich war doch nicht mehr in Anna verliebt! Das war doch schon so lange her! Oder doch?
Verwirrt ging ich in mein Zimmer und ging schlafen.

*Toms Sicht*

Traurig lag ich in meinem Bett und versuchte einzuschlafen. Doch es ging nicht. Das Bett war zu leer. Der Platz neben mir war kalt. Normalerweise lag da Anna. Doch jetzt war sie bei Gustav. Wenigstens wusste ich, wo sie war. Ob sie wohl jemals wieder hier neben mir liegen würde? Tränen stiegen mir in die Augen. Ich wollte mir das nicht vorstellen! Wenn Anna mir nicht irgendwann verzeihen könnte – das wäre mein Ende! Ich kann nicht mehr leben ohne sie!
Langsam weinte ich mich in den Schlaf.

Kapitel 165

*Annas Sicht*

Wach lag ich in dem dunklen Zimmer. Ich war aufgewacht, Mitten in der Nacht, und nun konnte ich nicht mehr einschlafen. Ich stieg aus dem Bett und ging aufs Klo.
Leise schlich ich mich zurück und blieb vor Gustavs Zimmer stehen. Ohne lange zu zögern ging ich rein und schloss die Tür wieder. Dann ging ich zu Gustavs Bett. Eine Weile sah ich ihn an, wie er schlief, dann legte ich mich dazu. Er murmelte irgendwas unverständliches, als ich unter die Decke schlüpfte. Ich kuschelte mich an ihn und schlief wieder ein.

*Gustavs Sicht*

Als ich aufwachte sah ich eine Hand auf meinem Bauch liegen. Ich wälzte mich auf die andere Seite und sah in Annas schlafendes Gesicht. Unwillkürlich musste ich lächeln. Sie sah einfach zu niedlich aus, wenn sie schlief. Mann, Gustav, nicht schon wieder!, ermahnte ich mich selber. Doch meinem Herzklopfen und meinem Bauch nach zu urteilen, was es nicht zu verleugnen – ich hatte mich wieder in Anna verliebt! Oder hatte ich sie die ganze Zeit geliebt und es nur verdrängt, weil es in meinen Augen eh keinen Sinn gehabt hatte?
Ich stieg aus dem Bett, deckte Anna wieder richtig zu und ging duschen.
Unter der Dusche bekam ich einen klaren Kopf. Es war hirnverbrannt zu denken, es würde jemals was zwischen mir und Anna laufen. Auch wenn sie es gerade nicht zugeben wollte – sie liebte Tom! Und sie würde ihn immer lieben, das war sicher. Für mich war es auch keine Frage, dass sie früher oder später wieder zusammen kommen würden. Tom war immerhin der Vater ihres Kindes! So war es, und ich konnte nichts anderes tun, als es wohl oder übel zu akzeptieren. Ich war fertig mit duschen und föhnte schnell meine Haare. Leise schlich ich mich in mein Zimmer und zog mich fertig an. Anna schlief immer noch. Ich konnte nichts dagegen tun – ich musste mich auf den Bettrand setzen und sie eine Weile lang ansehen.
Endlich konnte ich mich von diesem, zugegeben sehr niedlichen, Bild losreißen und ging nah unten. Dort traf ich auf Franzi. ,,Guten Morgen, Gusti“, begrüßte sie mich grinsend.
,,Franzi, nenn mich nicht Gusti!“, meinte ich entrüstet.
,,Schon gut, aber kannst du mir mal erklären, von wem die Schuhe und die Jacke da draußen im Flur sind? Das sind nämlich ganz eindeutig Frauenklamotten und weder Mamas, noch meine.“ Sie sah mich erwartungsvoll an.
,,Die Sachen sind von Anna“, erklärte ich.
,,Von Anna?“ Franzi stand die Verwunderung klar ins Gesicht geschrieben.
,,Ja, von Anna. Sie wohnt eine Weile hier. Sie hat Stress mit Tom. Er hat Mist gebaut. Riesigen Mist.“ Mehr sagte ich nicht dazu, sondern begann zu frühstücken. Zum Glück bohrte Franziska auch nicht weiter.







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