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Kapitel 160

*Annas Sicht*

Meine Freunde blieben den ganzen Tag da. Und Tom wollte sogar bei mir übernachten, was ihm auch erlaubt wurde.
Nun lagen wir zusammen in meinem Bett. Tom hatte mich von hinten umschlungen und streichelte meinen Bauch. Ab und zu küsste er mich. Unter seinen zärtlichen Berührungen schlief ich wieder ein.

Ein stechender Schmerz ließ mich aufschrecken. Tränen stiegen mir in die Augen, so sehr tat mein Bauch weh. Ich drehte mich um und rüttelte an Tom. ,,Tom! Tom, wach auf!“ Er schlug die Augen auf. ,,Anna, was ist los?“, fragte er erschrocken.
,,Mein Bauch!“, presste ich unter Schmerzen hervor.
,,Ich hole einen Arzt.“, sagte Tom und war schon an der Tür. Ich krümmte mich vor Schmerzen und hatte nur einen Gedanke: meine Kinder!
Endlich kam Tom mit einem Arzt. Er schlug die Decke weg und sah sich meinen Bauch an. Ich hörte wie Tom erschrocken Luft einzog und setzte mich etwas auf, um etwas sehen zu können. Doch das hätte ich lieber gelassen. Denn das, was ich da sah, beunruhigte mich noch mehr.
Blut! Überall Blut! ,,Okay, Anna, wir bringen dich runter in den OP, ja?“, meinte der Arzt. Ich nickte nur schwach. Tom nahm meine Hand und lief neben meinem Bett her. Noch auf dem Weg in den OP wurde mir ein Betäubungsmittel verabreicht. Als wir unten ankamen bekam ich schon nichts mehr mit.

*Toms Sicht*

Oh mein Gott! Was war los? Die Ärzte ließen mich nicht mit in den OP-Saal. Ich küsste Anna noch einmal und wartete. Wie ich das hasste! Ich hatte Angst, riesige Angst. Ich ging vor der Krankenhausgebäude und rief meine Familie und die anderen an. Sie wollten sofort vorbei kommen.
Ich ging wieder zurück und wartete weiter. Endlich kam der Arzt mit einer Krankenschwester und brachte das Bett und meine Freundin wieder. ,,Wie geht es ihr?“, fragte ich sofort und nahm ihre Hand in meine. ,,Und was war los?“
,,Ihrer Freundin geht es soweit gut.“, antwortete der Arzt. ,,Ihr Kinder allerdings…“
,,Was ist mit denen?“ Ich vermutete das Schlimmste.
,,Tut mir Leid. Aber ein Kind hat nicht überlebt.“, teilte der Arzt mir mit.
Ich musste mich erst mal setzen. Eines meiner Kinder war tot? Ich sah Anna an. Wie sollte ich ihr das nur beibringen? Der Arzt ging. Dafür kamen kurz darauf meine Freunde. Bill kam zu mir und nahm mich in den Arm. ,,Was ist los, Tom?“, fragte er.
,,Anna hat ein Baby verloren.“, antwortete ich tonlos. Die anderen starrten mich fassungslos an. Bill drückte mich fester. Es tat gut, dass er da war.

Kapitel 161

*Anns Sicht*

Benommen öffnete ich die Augen und sah mich um. Meine Freunde saßen um mein Bett. Tom hielt meine Hand. Ich sah ihn an, in seine Augen. Und sofort wusste ich, was los war. ,,Die Babys sind tot, oder, Tom?“, fragte ich leise.
,,Eins hat überlebt.“, antwortete er. Tränen stiegen mir in die Augen. Tom nahm mich in den Arm. Wir drückten uns gegenseitig fest. Und dann begannen wir beide zu weinen. Leise Schluchzer waren ab und zu zu hören. Doch keiner der anderen sagte etwas, was auch besser war. Tom beruhigte sich schnell wieder, im Gegensatz zu mir. Selbst als er schon minutenlang aufgehört hatte, musste er mich noch trösten.
Endlich hatte ich mich auch wieder gefangen, so gut es halt ging. Es hatte immer noch keiner etwas gesagt. Ich wischte mir dir Tränen aus dem Gesicht und schloss wieder die Augen. Tom blieb neben mir liegen und drückte mich fest an sich. Es tat ihm genau so weh wie mir. Plötzlich räusperte sich jemand. Bill. ,,Ich glaube…ähm…wir gehen dann mal besser.“, meinte er. ,,Bis dann.“
,,Okay. Tschau.“, antwortete Tom. Kurz darauf hörte ich, wie die Tür ins Schloss fiel. ,,Anna?“, fragte Tom leise. Ich sah ihn an. ,,Es…es tut mir Leid.“ Er küsste mich sanft auf die Stirn. Ich schlang die Arme um seinen Hals und küsste ihn innig. Er erwiderte den Kuss, strich dabei über meine Haare. ,,Du kannst doch nichts dafür.“, flüsterte ich in den Kuss. Toms Antwort war ein weiterer Kuss. Seine Zunge streichelte über meine Lippen, die ich bereitwillig öffnete. Seine Zunge umkreiste meine, sein Piercing kitzelte an meinem Mundwinkel. Unsere Zungen spielten miteinander. Sanft, nicht wild. Ich vergaß sogar für einen Moment meine Trauer und meinen Schmerz. Das Gefühl war einfach zu schön. Irgendwann lösten wir uns von einander. Tom küsste mich im Gesicht, den Hals hinunter, auf die Schultern, wanderte immer weiter. Küsste meine Brüste und stoppte an meinem Bauch. Dann sah ich sein Gesicht wieder über meinem und lächelte. Gleich darauf küsste er mich wieder. Aber nur kurz. ,,Ich liebe dich, Anna.“, flüsterte er leise. ,,Mehr als alles andere. Und wir schaffen das schon. Mach dir keine Sorgen. Ich bin bei dir. Immer. Das verspreche ich dir.“ Ich spürte, wie mir Tränen in die Augen stiegen. Was Tom gesagt hatte, fand ich zu süß. Ich zog ihn zu mir herunter und küsste ihn lange. ,,Ich liebe dich auch. Ich weiß nicht, was ich ohne dich machen würde.“, antwortete ich nach dem Kuss. Tom streichelte sanft meinen Bauch. Irgendwann schliefen wir wieder ein.

*Toms Sicht*

Ich wusste nicht, wie lange ich die Gewissensbisse noch aushalten würde. Immer wenn ich an diese Nacht dachte, könnte ich mich ohrfeigen. Manchmal meldete sich eine Stimme in meinem Kopf, die sagte, dass ich nicht dafür konnte. Gut, ich war sehr durch den Wind gewesen, wegen Andis Anruf, aber eine wirklich Entschuldigung war das nicht. Nicht für ein One-Night-Stand! Ich hörte Anna neben mir ruhig atmen. Sie war eingeschlafen. Sie sah süß aus, wie ein kleiner Engel. Allein dieser Anblick trieb mir wieder Tränen in die Augen. Ich liebte sie doch! Wieso, verdammt, setzte ich immer wieder unsere Beziehung aufs Spiel? Und jetzt auch noch das mit dem Baby! Ich verstand mich selbst nicht mehr. Die Küsse mit den anderen Mädchen hatte Anna mir verziehen. Doch dass ich mit einem anderen Mädchen geschlafen hatte, das würde sie mir nie verzeihen! Und trotzdem würde ich nicht darum herum kommen, es ihr zu beichten. Mit diesen Gedanken schlief ich ein.







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