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Kapitel 154

Wir sahen auf. Vor uns standen die Mädchen, die mich vorhin schon so böse angesehen hatten. Auch jetzt starrten sie uns alles andere als nett an. Sie waren zu fünft und ungefähr so alt wie Juli, teilweise älter. ,,Was wollt ihr?“, fragte ich und versuchte freundlich zu klingen.
Die größte und kräftigste von ihnen baute sich vor mir auf und stemmte die Arme in die Hüfte. Ich stand auf, doch sie stieß mich auf das Sofa zurück. ,,Was wollt ihr?“, fragte ich wieder.
,,Was wir wollen?“, äffte das Mädchen mich nach. ,,Dass ihr eure dreckigen, kleinen Finger von Tokio Hotel lasst! Das sind UNSERE Jungs, verstanden?“
,,Ich glaube, ihr irrt euch. Das sind UNSERE Jungs.“, konterte ich.
Das Gesicht des Mädchens verfinsterte sich. Ich wünschte mir, den letzten Satz nicht gesagt zu haben. Was dann geschah ging so schnell, dass ich es gar nicht realisierte. Auf einmal brannte meine linke Wange wie Feuer.
,,Sag mal, spinnst du?“, schrie Juli nun. Das Mädchen, das wohl die Anführerin war, machte ein Zeichen und sofort wurden meine drei Freundinnen von drei der Mädchen festgehalten. ,,So, und jetzt zu dir.“, meinte die Anführerin. Ich bekam Angst. Schützend legte ich meine Hände auf meinen Bauch. ,,Ach was? Schaut euch das an! Die kleine Schlampe ist schwanger!“, rief sie laut. Und noch bevor ich reagieren konnte, holte sie aus und schlug mir mit voller Kraft in den Bauch. Ich schrie auf. In mir krampfte sich alles zusammen. Wieder und wieder schlug das Mädchen auf mich ein. Wimmernd sank ich zu Boden. ,,Anna!“, schrieen meine Freundinnen wie aus einem Mund. Wie von Sinnen trat das Mädchen weiter. ,,Andi!“, schrie Lea plötzlich. Sofort standen er und seine Kumpels neben uns. Endlich hörten die Tritte auf. Das Mädchen spuckte vor mir auf den Boden. Mehr bekam ich nicht mehr mit. Ich war ohnmächtig vor Schmerzen. ,,Anna! Anna, sag doch was!“, hörte ich Andi rufen. Doch mehr als ein Wimmern brachte ich nicht heraus. ,,Wir brauchen einen Krankenwagen!“, war das letzte, was ich hörte, bevor ich das Bewusstsein verlor.

Kapitel 155

*Toms Sicht*

Es war schon spät abends. Wir hatten wieder einen anstrengenden Tag hinter uns gebracht. Müde ging ich den Flur entlang in mein Zimmer. Gleich wollte ich Anna anrufen. Sie fehlte mir!
Plötzlich klingelte mein Handy. Ich sah auf das Display. ,,Andi“ stand dort. Sofort ging ich dran. ,,Hey, Andi.“, freute ich mich. ,,Na, alles klar bei euch?“
,,Tom, Anna ist im Krankenhaus.“, sagte Andi statt einer Antwort. Apruppt blieb ich stehen. Anna? Krankenhaus? Nein, das durfte nicht wahr sein! ,,Was…was ist passiert?“, fragte ich leise.
,,Sie wurde zusammengeschlagen.“, erzählte Andi.
,,Sie wurde was?“, rief ich erschrocken. Und dann erzählte Andreas mir die ganze Geschichte. Ich merkte, wie sämtliches Blut aus meinem Gesicht wich. Meine kleine Anna zusammengeschlagen? Ich konnte und wollte es nicht glauben! Das war doch alles nur ein bösrer Alptraum!
,,Du, ich muss Schluss machen.“, sagte Andi plötzlich. ,,Bis dann.“ Er legte auf. Langsam ließ ich das Handy sinken. So stand ich eine Weile da. Stocksteif, mitten auf dem Hotelflur und starrte geradeaus. Andis Worte echoten in meinem Kopf. ,,David!“, rief ich plötzlich laut. Sofort standen alle auf dem Flur. ,,Tom, was ist los?“, fragte Bill erschrocken. Doch ich antwortete ihm nicht. ,,David, wir müssen nach Hause. Sofort!“, sagte ich stattdessen.
,,Tom, das geht nicht.“, antwortete David ruhig.
,,Dann muss es eben gehen!“, schrie ich.
,,Verdammt, Tom, jetzt komm erst mal rein und sag uns, was passiert ist.“, schrie Bill nun und zog mich in sein Zimmer. Die anderen folgten uns. ,,Also, was ist?“, fragte Bill wieder, allerdings ruhiger.
,,Andi hat angerufen. Anna ist im Krankenhaus. Sie…sie wurde zusammen geschlagen.“, erzählte ich und dann noch das, was Andi mir erzählt hatte.
,,Das darf doch nicht wahr sein.“, murmelte Gustav wütend.
,,Ist den anderen auch was passiert?“, fragte Bill und Georg gleichzeitig. Klar, sie hatten Angst um Juli und Kathi. Ich schüttelte den Kopf. ,,Lea geht es auch gut, sie war auch dabei.“
,,Okay, Jungs, ich sag die restlichen Termine ab. Wir fahren morgen nach Hause. Und jetzt schlaft mal.“, entschied David und stand auf. ,,Gute Nacht.“
,,Gute Nacht.“, antworteten wir im Chor und kurz darauf fiel die Tür in Schloss. Schweigen machte sich breit, doch mir war klar, dass wir alle das gleiche dachten.
Schließlich hielt ich es nicht mehr aus, ich brauchte meine Ruhe. ,,Ich geh mal ins Bett, Jungs.“, meinte ich und ging in mein Zimmer.







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