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Kapitel 150

Dieses mal waren auch Juli und Bill schon wach. ,,Guten Morgen.“, begrüßten sie uns leicht grummelnd, sie waren noch nicht richtig wach.
,,Moin.“, meinte Tom nur und setzte sich an den Tisch.
,,Anna, warum hast du Toms Jacke an?“, fragte Bill.
,,Weil ich in meine Oberteile nicht mehr rein gepasst hab.“, antwortete ich. Mit einem Schlag waren Bill und Juli hellwach. ,,Das kann doch gar nicht sein!“, rief Juli aus.
,,Genau das hab ich auch gesagt.“, grinste Tom. ,,Aber am Montag gehen wir ja zum Arzt.“
,,Na, hoffentlich ist alles in Ordnung.“, murmelte Bill leise.

Ich zerquetschte Toms Hand schon fast seit zehn Minuten. Es war der nächste Nachmittag. Wir saßen gemeinsam im Wartezimmer der Ärztin. ,,Nervös?“, fragte Tom leise. Ich nickte nur. ,,Anna Marschall.“, rief mich da eine Frauenstimme auf. Wir standen auf und gingen in ein Behandlungszimmer, das die Sprechstundenhilfe uns zuwies. ,,Einen Moment noch.“, meinte sie lächelnd und schloss die Tür. Tom schwieg. Ich schwieg.
Endlich kam die Ärztin. ,,Hallo Anna.“, begrüßte sie mich und gab uns beiden die Hand.
,,Hallo.“
,,Also, was gibt’s?“, fragte sie freundlich.
,,Na ja, es geht nur um eine Kontrolle.“, erklärte ich. ,,Und wir wundern uns etwas, dass ich schon so dick bin.“
,,In welchem Monat bist du denn jetzt?“, erkundigte sich die Ärztin.
Ich rechnete nach. ,,Im zweiten.“ Die Ärztin nickte. ,,Ja, dann kann ich eure Zweifel gut verstehen. Soll ich mal schauen?“
Ich nickte und stand auf. Dann legte ich mich auf eine Liege und die Ärztin kleckste etwas von dem Gel für den Ultraschall auf meinen Bauch. Tom hatte sich neben mich gesetzt und streichelte meine Hand. Die Ärztin fuhr mit der Kamera auf meinem Bauch herum. Ich sah Tom an, wir trauten uns nicht auf den Bildschirm zu sehen. Lange Zeit war es still.
Schließlich hörte die Ärztin auf. ,,Alle bestens, den Kindern geht es prächtig.“, verkündete sie. Tom und ich sahen sie entgeistert an. ,,Den Kindern?“, fragte Tom.
,,Ja. Herzlichen Glückwunsch, ihr bekommt Zwillinge.“

Kapitel 151

,,Zwillinge?“, fragte Tom und ich wie aus einem Mund.
,,Jetzt schaut mich doch nicht an wie eine Außerirdische.“, lachte die Ärztin. ,,Ja, Zwillinge.“ Ich drehte mein Gesicht zu Tom und sah ihn an. Er lächelte. ,,Anna, wir bekommen Zwillinge.“, flüsterte er leise und seine Augen glänzten vor Freude. Nun musste auch ich lächeln. ,Ja, Tom.“, sagte ich nur.
Ein paar Minuten später machten wir uns auf den Heimweg. Tom nahm meine Hand und wir gingen zum Bus. Die ganze Zeit hallte dieses Wort in meinem Kopf. Zwillinge! ,,Tom, ich kann das nicht glauben.“, sagte ich leise. Tom küsste mich kurz. ,,Ich auch nicht.“, antwortete er ebenso leise. Ich kuschelte mich an ihn und schwieg. Die restliche Fahrt hing jeder von uns seinen eigenen Gedanken nach.
Endlich waren wir Zuhause, wo wir schon ungeduldig erwartet wurden. ,,Und?“, fragten Bill, Juli und Siemone sofort. Tom und ich sahen uns an. ,,Später.“, sagte Tom nur und wir gingen erst mal nach oben. Ich spürte die Blicke der anderen drei förmlich in meinem Rücken. Oben angekommen ging ich schnurstracks in mein Zimmer und ließ mich auf mein Bett fallen. Tom war mir natürlich gefolgt und setzte sich auf den Bettrand. Ich sah in seine Richtung, sein Gesicht, aber ich sah ihn trotzdem nicht wirklich an. Ich sah eher an ihm vorbei. Plötzlich spürte ich eine Hand, die sanft mein Gesicht streichelte – Toms Hand. ,,Was ist los, Kleine?“, fragte Tom. Jetzt sah ich ihn richtig an. Toms Augen sahen mich an, sie strahlten Liebe, Wärme und Zuneigung aus.
,,Tom, ich glaube ich kann das nicht! Ich kann nicht für ein Baby sorgen und schon gar nicht für zwei! Ich bin doch selber noch ein halbes Kind auch wenn ich bald 18 werde! Wie soll ich denn für noch zwei Kinder sorgen?“ Tom sagte erst mal gar nichts. Stattdessen nahm er mich in den Arm und drückte mich fest an sich. Er wiegte mich sanft hin und her. ,,Du musst das doch nicht alleine machen, Maus.“, flüsterte er schließlich leise. ,,Ich helfe dir doch. Und Bill, Georg, Gustav und Andi auch. Ja, ich weiß, wir sind nicht immer da, aber du hast doch noch Juli, Kathi und Lea. Und Mama und Gordon. Du wirst niemals allein sein, hörst du? Und wenn gar nichts mehr geht, genügt ein Anruf und wir drehen sofort um und kommen nach Hause. Okay?“ Wir sahen uns an. Toms Augen durchbohrten mich fast und trotzdem sah er lieb aus. Ich nickte. ,,Ja, es ist okay.“ Toms Gesicht hellte sich augenblicklich auf. Ich küsste ihn. Leidenschaftlich und lange.
,,Danke.“, sagte ich leise, als wir uns wieder von einander gelöst hatten.
,,Immer wieder gerne.“, grinste Tom. ,,Aber jetzt lass uns mal runter gehen. Die anderen wissen ja immer noch nicht, was los ist.“ Zögernd nickte ich und ging mit Tom wieder nach unten.







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